Heft II/2009 ... Badminton

König Bürotechnik KG gratuliert der Badminton-Mannschaft TG Friedberg 1 zum Aufstieg:
Herzlichen Glückwunsch!

Nachdem die erste Mannschaft in der letzten Saison in die B-Klasse aufgestiegen war, war es das erklärte Ziel dieser Saison, den Klassenerhalt zu schaffen.

Die ersten Spiele ließen hierzu berechtigt hoffen: nach dem 4. Spieltag wurde mit 5:3 ein guter Mittelplatz in der Klasse er-reicht. Aber dann, wie nach einem Ruck, gab es kein Halten mehr; in der Vorrunde wurden alle weiteren Gegner klar ge-schlagen. Der 2. Platz nach Abschluss der Hinrunde, ein Punkt hinter dem Tabellenführer, ließ die ursprüngliche Zielvorgabe wackeln - jetzt wurde der Aufstieg angepeilt.
Das Schlüsselspiel war bereits das 2. Spiel in der Rückrunde beim Tabellenführer, der TSG Usingen. Hatte man hin der Hin-runde zu Hause noch mit 6:2 verloren wurde jetzt der Spieß herumgedreht und mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. Ab sofort galt es, kein Spiel mehr zu verlieren, denn der Ein-Punkte-Vorsprung musste gehalten werden! Der Druck war e-norm und hielt bis zum letzten Spieltag an, denn auch Usingen verlor kein Spiel mehr. Das letzte Spiel beim Tabellen-Dritten, dem TV Hofheim, entschied über Platz 1 oder 2. Usingen hatte mit dem Tabellen-Fünften die lösbarere Aufgabe. Aber die Se-rie der ersten Mannschaft hielt. Mit einem klaren 6:2 wurde Platz 1 verteidigt und damit ein ungeplanter Aufstieg in die A-Klasse gesichert.

Leider verpasste es die 2. Mannschaft einen ähnlichen Erfolg in der C-Klasse zu erzielen, denn bei vielen Spielen fiel die Ent-scheidung im dritten Satz leider oft zu ungunsten unserer Spie-ler aus. Der vorletzte Platz mit 1:7 Punkten bereits nach der Hälfte der Hinrunde war eine denkbar ungünstige Ausgangsla-ge für einen eventuellen Aufstieg. Da half auch leider der virus successus nicht mehr, der, ähnlich wie bei der Ersten, dann die 2. Mannschaft befiel. Obwohl in der Rest-Vorrunde und der ge-samten Rückrunde nur noch 3 Punkte abgegeben wurden, reichte es in der Endabrechnung nicht mehr; zu schwer wogen die ersten "Alb-Traumergebnisse". Dass dennoch der dritte Platz in der Endabrechnung zu Buche stand, motiviert für die nächste Saison.

Überhaupt sieht es für die Saison 2008 / 2009 ‚rosig' aus. Dank des Zugangs etlicher starker Spieler von anderen Vereinen, sind wir in der Lage, beide Mannschaften zu verstärken und sogar noch eine dritte Mannschaft in der C-Klasse zu melden. Wir wollen den Schwung der vergangenen Saison mit in die neue nehmen und sind gespannt, was diese uns bringt…. Träumen ist erlaubt - vielleicht von der Bezirksklasse für die 1. sowie von der B-Klasse für die zweite Mannschaft:.

Gebührend wurde die erfolgreiche Saison auch mit einer klei-nen Party gefeiert. Bei offenem Lagerfeuer, warmem Büffet und kaltem Bier hatten wir einen schönen Abend.

Mehrere schöne Abende hatten wir auch in unserem diesjähri-gen Skiurlaub in Wengen / Schweiz am Jungfraujoch. Tagsüber sind wir bei überwiegend schönem Wetter auf den Brettern un-terwegs gewesen - z. T. auch im Ski-Kurs, da auch Anfänger dabei waren. Abends wurde dann bei Cocktails und anderem gemütlich zusammen gesessen, erzählt, gelacht und Karten gespielt. Das war bereits das vierte Jahr, das wir einen Abtei-lungs-Ski-Urlaub mitsamt Familien organisiert und durchgeführt haben. Für nächstes Jahr ist der nächste Ski-Urlaub bereits in Planung - Zielvorschläge können gerne noch abgegeben wer-den. Außerdem soll es für alle Nicht-so-dolle-Ski-Begeisterten einen Kurz-Urlaub geben - auch da sind Vorschläge noch will-kommen.

Neben der positiven Entwicklung im Seniorenbereich (sowohl sportlich wie auch im Freizeitbereich) zeichnet sich auch, dank unserer Schüler- und Jugendtrainer Susanne Lanz und Lukas Proszowski, bei der Jugend verstärktes Interesse am Badmin-ton ab. Dies zeigt sich an der regen und zahlreichen Teilnahme von Kindern und Jugendlichen beim Training. Außerdem ist es ein Novum, dass wir für die Rundenspiele 2008 / 2009 sowohl eine Kinder- als auch Jugend-Mini-Mannschaft stellen werden.

Summa sumarum werden wir mit 5 Mannschaften in der kom-menden Saison bei den Rundenspielen vertreten sein!

Um nicht aus der Übung zu kommen, nehmen wir immer wieder auch an den verschiedensten Turnieren teil. So können wir fol-gende Ergebnisse mitteilen:
Im A-Klassen-Turnier in Aßlar belegten Karin Janda und Gerd Pflug den 4. Platz im Mixed.
In Rödermark-Urberach belegten Kerstin Diegel und Karin Jan-da den 1. Platz im Damendoppel, sowie Kerstin Diegel und Markus Schmidt den 2. Platz im Mixed.
Außerdem können wir stolz mitteilen, dass wir in unseren Rei-hen einen amtierenden hessischen Meister haben:
Gerd Pflug belegte bei den Hessischen Altersklassenmeister-schaften im Mixed und im Herrendoppel Platz 1.
Dieses hervorragende Ergebnis wurde durch den Vize-Meistertitel im Einzel noch unterstrichen.

Folgende Termine stehen bereits fest:
Am 24. Mai 2008 fahren 15 Kinder und Jugendliche nach Frankfurt Zeilsheim zum Froschkönigturnier.
Ebenfalls an diesem Tag spielen Johann Uhlar und Michael Janda beim Turnier des 1. FBC in Frankfurt.
Einen Tag später werde wir mit 3 Damendoppeln, 1 Herren-doppel und 2 Mixed beim Froschkönigturnier der Senioren in Frankfurt Zeilsheim vertreten sein.
Bis zum Saison-Start Ende August wollen wir noch das eine oder andere Turnier besuchen, um in Form zu bleiben und fitt in die nächste Saison starten zu können.

Gerd Pflug, Karin Janda und Susanne Lanz







Heft II/2009 ... Basketball

"Friedberg Tiger - Let`s go!"

So lautet das Motto der neu gegründeten "Mini-Basketballgruppe".
Die Basketballabteilung der TG Friedberg erlebt derzeit neue Aktivität. Aufgrund der großen Nachfrage vor allem von Kindern, die gerne Basketball spielen möchten, wurde eine "Mini-Basketballgruppe" ins Leben gerufen. Initiiert wurde dies von Ralf Wahl, selbst Vater von 4 Kindern, von denen 3 bereits mittrainieren. Unterstützung erhält er dabei von Boris Eich, erfahrener Basketballer, Sportwissenschaftler und -Lehrer. Möglich gemacht wurde die Aktion auch durch den Einsatz von Vorstandmitglied Klaus Heuser, der sich um Trainingszeiten in den Hallen kümmert und mit Rat & Tat zur Verfügung steht. Der Hessische Basketball Verband e.V: hat seine Unterstützung in Form von Mini-Basketbällen beigetragen.
Beim "Mini-Basketball" spielen Jungen und Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren gemischt, die Bälle sind etwas kleiner, die Körbe etwas tiefer und es gibt vereinfachte Regeln. Spiel und körperliche Aktivität stehen im Vordergrund, gleichwohl sollen Grundtechniken und Spielverständnis gefördert werden.

Nachdem im Frühjahr 3 Probetrainingstermine in der kleinen Dieffenbachhalle stattfanden, steht nun für die Sommersaison die neue Ockstädter Turnhalle der inzwischen fast 20-köpfigen Gruppe zur Verfügung. Schon beim ersten Training waren 14 Kinder mit Begeisterung dabei, von denen die meisten zu den neuen Trainingszeiten wiederkommen konnten. Die weiteren Neuzugänge wurden durch persönliche Kontakte oder nach Anfrage bei der Geschäftsstelle an die Abteilung vermittelt und konnten gut integriert werden.

Training findet jeweils donnerstags von 16.30 - 18Uhr in der neuen Ockstädter Turnhalle statt. Interessierte Kinder von 7-12 J. sind herzlich willkommen. Fragen & Infos bei Ralf Wahl unter 06031-772423.







Heft II/2009 ... Handball

Aus der Handballabteilung

Gerade erst ist die lange Handballsaison vorüber, aber Zeit zum Verschnaufen bleibt kaum. Unmittelbar bevor stehen die Qualifikationsspiele unserer männlichen A- und B-Jugend und auch die anderen Mannschaften beginnen bereits mit den Vorbereitungen auf die neue Saison.

Die abgelaufenen Runde war von Höhen und Tiefen geprägt, aber immerhin konnte auch in diesem Jahr eine Meisterschaft gewonnen werden: die gerade erste neu formierte 2. Männermannschaft wurde, dirigiert von ihrem Trainer Peter Spoerl, ohne einen einzigen Verlustpunkt souverän Meister in der Bezirksliga D und hat damit zugleich den Aufstieg in die nächst höhere Klasse geschafft. Wir dürfen zuversichtlich sein, dass die Mischung aus gestandenen Routiniers und begabten jungen Spielern auch in der kommenden Runde zum Erfolg führt.
Bis kurz vor dem Ziel schien auch unsere männliche A-Jugend sicher auf den Titel in der Bezirksliga zuzusteuern, aber am Ende einer langen Saison musste man sich dann doch mit dem zweiten Platz begnügen.
Erfreulich auch, was unsere Damenmannschaft geleistet hat: als Aufsteiger in die B-Klasse erreichte man sofort einen sicheren Mittelplatz. Zu welcher Leistung man fähig ist, zeigte sich im letzten Spiel der Runde, in dem der Vizemeister und Aufsteiger aus Klein-/Lützellinden sicher besiegt wurde. Die spielerischen Fortschritte sind vor allem auch der Arbeit der Trainerin Bettina Michalke zu verdanken, die der Mannschaft viel von ihrer eigenen Erfahrung als frühere Aktive in hochklassigen Mannschaften zu vermitteln wusste. Leider kann sie ihre Tätigkeit in der TG aus familiären Gründen nicht fortsetzen. Noch ist die Trainerposition vakant, aber wir werden eine Lösung finden, mit der sichergestellt ist, dass die guten Perspektiven der Mannschaft auch Wirklichkeit werden können.

Von Höhen und Tiefen war die Rede - dies gilt insbesondere für unsere 1. Männermannschaft. Immer wieder betroffen von Verletzungen und beruflichen Belastungen einzelner und nicht selten zeitgleich mehrerer Spieler, konnte sie kaum einmal komplett ins Spiel gehen. Dennoch gab es unnötige Niederlagen, aber auch Spiele, in den sichtbar wurde, welches Potential in der Mannschaft steckt. Zu den positiven Ergebnissen gehört wieder das Abschneiden bei unserem eigenen Silvesterturnier: ungeschlagen erreichte unsere Mannschaft hier den dritten Platz und konnte damit die hervorragenden Plazierungen in den vergangenen Jahren bestätigen.
Eine enorme Entwicklung in der Männermannschaft haben gerade die Jüngsten genommen - Kevin Kahabka, Tim Schäfer und Dwight Trovillion sind zu tragenden Kräften geworden. Spielgestaltend war auch in diesem Jahr wieder Thorsten Dietzel - dass er nun seine aktive Laufbahn beendet, dies ist ein herber Verlust. Mit ihm wurde auch Sven Daxer aus der 1. Mannschaft verabschiedet. Beide Spieler haben eine Stück Friedberger Handballgeschichte geschrieben, waren sie doch tragende Säulen in jener legendären A- Jugend, die in der Mitte der neunziger Jahre Südwestdeutscher Meister war und in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft stand. Erfreulich ist, und vielleicht zugleich motivierend für andere, dass Sven auch zukünftig in der Handballabteilung als Trainer tätig sein wird.
Nach vier Jahren Arbeit als Trainer der 1. Männermannschaft tritt nun Thomas Keck in die zweite Reihe zurück. Er wird in Zukunft als Co-Trainer seine große Erfahrung in die Arbeit mit der Mannschaft einbringen. Mit großem Engagement hat er dazu beigetragen, dass die Mannschaft in der stark besetzten Bezirksoberliga stets eine gute Rolle gespielt hat, sich auch gegen eine favorisierte Konkurrenz zu behaupten wusste, die meist aus erheblich größeren Mitteln schöpfen konnte. Nun wird Thomas mit dem neuen Trainer kooperieren: Gert Eifert ist in Friedberg kein Unbekannter, hier war er selbst vor Jahren schon einmal erfolgreich als Spieler und Trainer aktiv. Ob seine Mannschaft für die kommende Runde auch Verstärkung erhält, ist im Moment noch ungewiss; seine Aufgabe wird es vor allen Dingen sein, das Potential der hochbegabten jüngeren Spieler weiter zu entwickeln und neue Impulse für die erfahrenen Spieler zu geben.
Noch immer war in unserem Verein die Jugendarbeit die Basis für die Bewahrung eines konstant guten spielerischen Niveaus in den aktiven Mannschaften. Das soll auch so bleiben, ja wir sind überzeugt, dass wir sogar noch Steigerungsmöglichkeiten haben. Wer die intensive kontinuierliche Arbeit unserer Trainer und Betreuer im Jugendbereich, vor allem aber des verantwortlichen Koordinators Michel Skrandies kennt, der hat allen Grund zum Optimismus. Die Wenigsten wissen, dass hier ständig an übergreifenden Trainingsplänen gearbeitet wird, dass in regelmäßig stattfindenden Treffen Erfahrungen ausgetauscht werden, dass Fortbildung betrieben wird und dass in gemeinsamen Freizeiten der für eine Mannschaftssportart so notwendige innere Zusammenhalt gestärkt wird. Erfreulich ist, dass nun auch das geschieht, was wir uns schon lange gewünscht haben: ältere, früher Aktive mit hochklassiger Erfahrung werden als Trainer von Jugendmannschaften tätig werden.
Erfolgreiche Arbeit in der Handballabteilung ist nur möglich, weil es uns auch immer wieder gelungen ist, Förderer zu finden. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt - allen Firmen, privaten Spendern und nicht zuletzt dem Förderverein, dessen Zuschüsse uneingeschränkt der Jugendarbeit zugute kommen. Ihnen allen haben wir zu danken, aber auch den vielen Helfern, den Eltern der Jugendlichen und den stets verständnisvollen Verantwortlichen des Gesamtvereins. Letztere und die Mitgliederversammlung der TG haben eine, wie wir denken, wegweisende Entscheidung getroffen: mit erheblichem finanziellem Aufwand des Vereins soll mit Unterstützung der Stadt Friedberg und in Kooperation mit dem Wetteraukreis möglichst noch in diesem Jahr das Foyer der Dieffenbachhalle beträchtlich erweitert werden, um so vor allem die Erwirtschaftungsmöglichkeiten bei den Heimspielen und bei anderen Veranstaltungen deutlich zu verbessern.
Wer sich aktuell über die Handballabteilung unterrichten will, der kann dies tun unter www. tgf-handball.info. Hier erfährt man, wer für was verantwortlich ist, wo und wann die Mannschaften trainieren; hier lassen sich alle Saisonergebnisse und die Schlusstabellen abrufen und hier kann man Firmen und Dienstleister für den eigenen Bedarf finden, die uns unterstützen.

Peter Schubert
Abteilungsleiter

Geschafft

Der geneigte Leser erinnert sich: In der letzten Ausgabe von "Dein Verein" berichtete ich über die 2. Männermannschaft der Handballer.
Heute, vier Monate später, darf ich Ihnen mitteilen, das wir auch die restlichen Spiele der Saison 2008/09 gewonnen haben. Damit steht die Mannschaft als Meister der Bezirksklasse D Süd mit 36:0 Punkten und 555:358 Toren und damit als Aufsteiger in die C-Klasse fest. Dieses Ereignis wurde selbstverständlich gebührend gefeiert. Wie bereits in der Hinrunde wurden die Spiele vom Stamm der 2. Mannschaft bestritten. Unser Dank gilt aber auch den Spielern unserer Bezirksoberligatruppe, die bei Gelegenheit zu uns stießen um uns zu verstärken. Erwähnen muss man hier Uwe Herget, einen der 3 Torhüter aus unserer 1. Mannschaft, der uns in den letzten Spielen zusätzlichen Rückhalt gab. Nun heist es, sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern mit dem gleichen Ergeiz die nächste Runde anzugehen. Da uns neben Lukas Kling, der den Weg zurück zu uns gefunden hat, aus der letzten A-Jugend künftig drei weiter Spieler (hoffentlich) zur Verfügung stehen werden, bin ich guter Dinge was die Erfolgsaussichten betrifft. Auf den beiden Fotos sieht man nahezu alle Spieler die in der Saison eingesetzt wurden.

Peter Spörl im Mai 2009











Heft II/2009 ... Judo

Erfolgreiche Dan-Prüfung

Wie bereits im Heft 1/2008 hat sich unser Trainer Alexander Fleck in die Vorbereitung zum 2. Dan begeben. Nachdem er bereits den Bereich Kata durch die erfolgreiche Teilnahme an den Kata-Meisterschaften - als eine von vier Prüfungsteilen der Dan-Prüfung - erfolgreich abgeschlossen hatte, standen zum Jahresende dann noch die Bereiche Standtechniken, Bodentechniken und Judobezogene Selbstverteidigung zum erfolgreichen Abschluss der Dan-Prüfung an.


Auch diese Bereiche der Dan-Prüfung konnte Alexander Fleck erfolgreich abschließen und hat somit die Prüfung zum 2. Dan erfolgreich bestanden. Wir gratulieren unserem Schwarzgurt herzlich zur seiner erfolgreichen Prüfung.


Vanessa Seitz zweifache Hessische-Meisterin

Vanessa Seitz zeigte sich bei der diesjährigen Hessischen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer der Altersklasse U-17 (unter 17) und U-20 in Pfungstadt in hervorragender Form. Mit einer überzeugenden Leistung gewann sie zweimal die Goldmedaille und hat sich damit jeweils für die Südwestdeutschen Meisterschaften qualifiziert .

Neben der Ferienpause hatte Vanessa Seitz den Nachteil eines Trainingsrückstands, weil ihr Trainingspartner verletzungsbedingt nur eingeschränkt für ein Training zur Verfügung stand. Daher lag der Schwerpunkt der Vorbereitung auch mehr im taktischen als im technischen Bereich. Am ersten Tag ging die Altersklasse der weiblichen U-17 (14 - 16 Jahre) an den Start.
Aufgrund der Teilnehmerzahl wurde diese Gewichtsklasse in einem sogenannten doppelten Pool-System ausgekämpft. Dabei qualifizieren sich die jeweiligen ersten beiden eines Pools für die Halbfinale. Die Sieger der Halbfinale kämpfen dann um die Meisterschaft
In ihrer Gewichtsklasse hatte Vanessa Seitz insgesamt 4 Kämpfe zu bestreiten. In ihrem ersten Kampf traf sie auf eine Gegnerin aus Pfungstadt die sehr defensiv eingestellt war und von Anfang an versuchte den Griffansatz (Kumi-Kata) - eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Wurf - von Vanessa zu verhindern. Im Laude des Kampfes wurde ihre technische und taktische Überlegenheit immer deutlicher und so gelang es ihr auch die Gegnerin zu werfen und mit einem Haltegriff vorzeitig zu beenden. Ihre nächste Gegnerin aus Geisenheim, die bereits Trägerin des braunen Gürtels war, was in dieser Altersklasse noch nicht so oft vorkommt, war ebenfalls sehr defensiv eingestellt. Auch hier ging Vanessa sehr dynamisch in den Kampf und gewann auch diesen nach 8 Sekunden mit einer Kombination aus einem linken Tai-Otoshi (Körperwurf) zu einem O-Soto-Gari (Fußwurf).
Aufgrund dieser beiden Siege hatte sich Vanessa Seitz damit als erste für das Halbfinale qualifiziert. Ihre Gegnerin im Halbfinale war eine Kämpferin aus Bad Homburg, die dem Kader des HJV (Hessischer Judo Verband) angehört und von einem der Landestrainer trainiert wird. Diesmal vermied Vanessa ihre offensive Kampfweise und wartete stattdessen auf Aktionen ihrer zurückhaltend agierenden Gegnerin Diese Kampftaktik führte dann nach etwa zwei Minuten auch zum Erfolg. Nach einigen Angriffsversuchen ihrer Gegnerin konnte sie diese erfolgreich mit einer Fußtechnik kontern, zu Boden werfen, und sofort einen Haltegriff ansetzen. Für diese Wurftechnik erhielt sie einen Yuko (mittlere Wertung). Im weiteren Verlauf des Haltegriffes gelang ihr der Ansatz eines Beinhebels (Ashi-Garami), so dass ihre Gegnerin den Kampf aufgeben musste.
Im Finale traf sie dann wieder auf die Kämpferin aus Geisenheim. Gegen die zurückhaltend agierende Gegnerin ging Vanessa diesmal wieder sehr offensiv zur Sache. Auch hier gelang es ihr schnell die Gegnerin mit einem Ko-Uchi-Gari (Fußwurf) zu werfen und sofort einen Haltegriff anzusetzen. Auch diesen Haltegriff hier konnte Vanessa erfolgreich zu Ende führen und somit auch das zweite Aufeinandertreffen an diesem Tage für sich entscheiden.


Am folgenden Tag standen dann die Hessischen Meisterschaften der Jugend U-20 an. In dieser Altersklasse gibt es die Sonderregel, dass der letzte Jahrgang der Jugend U-17 auch in der Jugend U-20 starten kann. Dadurch können sich die jungen Kämpfer /-innen frühzeitig mit dem Wettkampfverhalten und den Kampfregeln der Erwachsenen vertraut machen.
Daher war diese Meisterschaft für Vanessa Seitz als auch ihrem Trainer Horst Scheer anfänglich mehr als Test gedacht um zu erkennen, wie Vanessa Seitz mit den technisch anspruchsvollen Kämpfen bei den jungen Erwachsenen mithalten kann. In der Gewichtsklasse bis 44 Kg. Gibt es immer nur wenige Teilnehmerinnen. Dies war in diesem Jahr der Fall, so dass Vanessa Seitz auch hier überraschend den 1. Platz erreichen konnte.
Vanessa Seitz, die trotz ihres jugendlichen Alters, bereits seit längerem mit den Erwachsenen der TG Friedberg trainiert, hat mit dem Meistertitel in der Jugend U-17 ihre Spitzenposition im Hessischen Judo in den leichten Gewichtsklassen nochmals eindeutig bestätigt.


Zwei Medaillen bei den Südwestdeutschen Meisterschaften

Vanessa Seitz belegte bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U-17 den 2. Platz und bei der U-20 den 3. Platz. Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften treffen die jeweils Qualifizierten der 4 Landesverbände der Gruppe Südwest aufeinander, so dass in einer Gewichtsklasse maximal 6 Teilnehmerinnen starten können.

Am ersten Tag musste Vanessa in der U-17 antreten. Die beiden Kämpfe der Vorrunde konnte Vanessa beide schnell und vorzeitig für sich entscheiden. Im Halbfinale traf sie dann auf die zweite Vertreterin aus Hessen. Weil sich beide Kämpferinnen bereits von den Hessischen Meisterschaften kannten, wurde der Kampf von beiden sehr zurückhaltend und defensiv geführt. Der Kampf war lange Zeit ausgeglichen bis es Vanessa in der letzten Kampfminute gelang ihre Gegnerin erfolgreich mit einer Wurfkombination zu werfen und einen Haltegriff anzusetzen. Durch diesen Haltegriff konnte sie diesen Kampf ebenfalls vorzeitig gewinnen.
Im Finale traf sie dann auf die Siegerin aus dem Rheinland. Beide Kämpferinnen kämpften ehr offensiv und versuchten auch den Kampf vorzeitig zu beenden. Keine der beiden konnte jedoch einen entscheidenden Vorteil erzielen. Kurz vor dem Ende der Kampfzeit, als sich beide Kämpferinnen schon auf eine Verlängerung (Golden-Score) einstellten, gelang es der Kämpferin aus dem Rheinland eine Unachtsamkeit von Vanessa auszunutzen und eine Hebeltechnik anzusetzen und diese erfolgreich zum Ende zu bringen. Mit diesem 2. Platz hatte sie sich für die Deutschen Meisterschaften in Homburg / Saar qualifiziert.

Am folgenden Tag standen dann die Meisterschaften der U-20 an. Nachdem sie sich bereits am Vortag für die Deutschen Meisterschaften der U-17 qualifizierte gelang ihr dies auch bei den Meisterschaften der U-20.
Im ersten Kampf traf sie auf die Vertreterin des Rheinlandes, die bereits schön länger in dieser Altersklasse kämpft und dem Kader des DJB (Deutschen Judo Bundes) angehört. Vanessa Seitz begann ihren Kampf wie üblich mit aktiven Angriffen und setzte ihre Gegnerinnen so unter Druck, so dass diese zu keinen eigenen Angriffen kam. Im Laufe des Kampfes setzte sich jedoch die enorme Erfahrung ihrer Gegnerin durch die dann Vanessa mit einem Schulterwurf (Seoi-Nage) besiegen konnte.
Im folgenden Kampf traf Vanessa auf eine Kämpferin aus dem Saarland, die ebenfalls in beiden Altersklassen an den Start ging. Auch hier begann Vanessa sehr offensiv und zwang ihre Gegnerin in die Defensive. Nach etwa 30 sec. konnte Vanessa den Kampf durch eine Wurfkombination aus Tai-Otoshi (Armwurf) zu O-Soto-Gari (Fußwurf) vorzeitig für sich entscheiden.
In ihrem letzten Kampf um den Einzug ins Finale traf sie auf eine Vertreterin aus Hessen. Diese Kämpferin war von Anfang an sehr defensiv eingestellt und versuchte von Anfang an, jeglichen Wurfversuche von Vanessa zu unterbinden. Obwohl dieses Verhalten nach den Wettkampfregeln zu bestrafen wäre, wurde dies von der Mehrheit der Kampfrichter jedoch nicht vorgenommen. Dies führte nicht nur bei ihrem Trainer Horst Scheer, der selbst als Judo-Kampfrichter tätig ist, sondern auch bei anderen Trainern und Betreuern zu erheblichen Unverständnis. Daher konnte Vanessa während der regulären Kampfzeit keine erfolgreiche Wurftechnik ansetzen, so dass der Kampf in der Verlängerung (Golden-Score) fortgesetzt wurde. Hier gelang es der Gegnerin eine Unaufmerksamkeit von Vanessa für eine Kontertechnik auszunutzen und den Kampf damit zu gewinnen. Trotz dieser Niederlage hatte sie den 3. Platz und somit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften erreicht.


Vanessa Seitz schlägt sich gut bei den "Deutschen"

Vanessa Seitz, Trägerin des blauen Gürtel (2. Kyu) und seit fast 8 Jahren aktiv bei der TG Friedberg, hatte sich für die Gewichtsklasse bis 44 Kg. Sowohl bei der Altersklasse U-17 als auch U-20 qualifiziert. Bei den Deutschen Meisterschaften treffen die jeweils Qualifizierten der sechs Gruppen (Süd, Südwest….) aufeinander. Daher nehmen in jeder Gewichtsklasse insgesamt 24 Teilnehmerinnen an dem Wettkampf teil. Bei der Deutschen Meisterschaften sind dann nicht nur die sehr starken Landesverbände aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin vertreten, sondern zum Teil auch die Nachwuchskämpferinnen aus den Bundesligavereinen.
Nachdem Vanessa Seitz bei den Frauen U-17 die Vorrunde problemlos absolvieren konnte, ereilte sie in der Zwischenrunde das Pech. In dem ersten Kampf der Zwischenrunde, gegen eine Gegnerin aus Berlin, ging sie sehr schnell in Führung und beherrschte ihre Gegnerin auch sehr klar. Im Rahmen eines längeren Bodenkampfes gelang es ihre Gegnerin jedoch eine Hebeltechnik ansetzen und erfolgreich zum Ende zu bringen. Dadurch musste sie in die Trostrunde weiterkämpfen. Nachdem sie im nächsten Kampf erfolgreich war, scheiterte sie bei dem Kampf um den Einzug in die Finalrunde. Einige Sekunden vor dem Ende kostete jedoch eine kleine Unachtsamkeit von ihr den sicheren Sieg, weil ihre Gegnerin diesen Kampf mit einer Fußtechnik für sich entscheiden konnte.
Bei den Frauen U-20 gelang es Vanessa ebenfalls bis in die Zwischenrunde vorzudringen. Nach einer Niederlage gegen eine Kämpferin aus Nordrhein-Westfalen, war für sie aufgrund des Kampfsystems (Ko-System mit doppelter Trostrunde) ausgeschieden. Die Gegenerin verlor nämlich später den Kampf um den Einzug in das Halbfinale, so dass für Vanessa damit in der Zwischenrunde der Wettkampf beendet war.


Trotz allem waren sowohl Vanessa Seitz als auch ihr Trainer Horst Scheer, der sie bei allen Turnieren betreute, am Ende der Meisterschaften der Frauen U-17 als auch U-20 mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Vanesa Seitz hat gezeigt, dass sie - auch als Vertreterin eines kleinen Vereins - trotz des enorm hohen technischen Niveaus dieser Deutschen Meisterschaften hier durchaus mithalten kann, und sich nach 2008 bereits nun schon zum zweiten Mal für eine Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatte.


Techniklehrgang mit erfolgreicher Prüfung

Neben dem Wettkampf wurden natürlich auch die anderen Bereiche, wie zum Beispiel die Fortbildung nicht vernachlässigt.
So haben einige unsere Trainer, sowie einige unserer Judokas an einem speziellen Techniklehrgang in Wettenberg (Wetzlar) teilgenommen. Der Lehrgang wurde von zwei der höchsten Dan-Träger Hessen (E. Richter und B. Hubner, jeweils 6 Dan) geleitet. Hierbei wurden nicht nur die Techniken der Prüfungsordnung für den blauen und braunen Gürtel, sondern auch sehr viele Varianten und Abwandlungen von bekannten Stand- und Bodentechniken vermittelt. Für interessierte Teilnehmer bestand an diesem Lehrgang auch die Möglichkeit, die Prüfung für den brauen Gürtel (1. Kyu) abzulegen. Prüfungen für den braunen Gürtel dürfen nicht mehr in den Vereinen, sondern nur noch bei den Bezirksprüfungsbeauftragten abgelegt werden.
Von unseren Teilnehmern nahm Christian Leemann, der sich unter der Anleitung von Bernd Wagner hierzu intensiv vorbereitet hatte, an dieser Prüfung teil. Bei der Prüfung für den braunen Gürtel muss neben den Prüfungsfeldern Fallschule, Wurftechniken, Bodentechniken sowie Anwendungsaufgaben Stand und Boden auch noch die Prüfungsbereiche "Vorkenntnisse" und "Kata" beherrscht werden. Während der Bereich Vorkenntnisse durch regelmäßiges Üben und Wiederholen bei Fortgeschrittenen Judoka in Fleisch und Blut übergeht, stellen die Komplexe "Stand, Boden und Kata" an die Prüflinge hohe Anforderungen. Neben dem beherrschen der reinen Grundtechniken im Stand und Boden müssen diese Techniken auch anhand realistischer wettkampfbezogener Situationen demonstriert werden. Nachdem Christian das geforderte Prüfungsprogramm erfolgreich vorgeführt hatte, erhielt er von den Prüfern die Prüfungsurkunde zur bestandenen Braungurtprüfung. Wir gratulieren unserem neuen Braungurt herzlich zur seiner erfolgreichen Prüfung.


Jubilare

Einen Glückwunsch und ein Dankeschön gilt unserem Abteilungsleiter Thomas Leonhardt und unserem Kassenwart Bernd Wagner. Beide üben diese Tätigkeit, neben ihrer Funktion als Übungsleiter, nun schon seit über 15 Jahren aus. Die Judo-Abteilung bedankt sich bei euch für die diese langjährige Arbeit.


Auch der dritte aus der Abteilungsleitung, Horst Scheer, kann auf ein langes Jubiläum zurückblicken. Er ist seit nunmehr über 20 Jahren nicht nur Dan-Träger sondern auch Kyu-Prüfer.








Heft II/2009 ... Ski

Skifreizeit in der Ramsau

Seit über 30 Jahren finden nun schon von der TG Skifreizeiten statt und nach mehreren Jahren Pause, bin ich dieses Jahr mal wieder mitgefahren. Neu war, dass die Fahrt nicht in den Osterferien, sondern schon Mitte März stattfand. Sonntags morgens ging es Richtung Ramsau los und unser Busfahrer Rolf fuhr uns 20 Skifahrer und 2 Wanderer zwischen 35 und 75 Jahren Richtung Dachstein. Im Landhaus Ramsau war, wie auch schon seit vielen Jahren davor, schon alles für uns gerichtet und bevor unser leckeres 4-Gänge- Abendessen fertig war, konnte der ein oder andere schon mal an der Theke Probe sitzen oder sich noch bei Sport-Willi seine Ausrüstung leihen.
Nach reichlich Schneefall in der Nacht, erwartete uns am nächsten Morgen ein toller Schnee, sodass wir die besten Voraussetzungen hatten, um uns einzuschwingen. Die ganze Woche waren wir in der Skiregion Dachstein und Hohe Tauern unterwegs und hatten bei reichlich Schnee auch immer mal wieder sonnige Abschnitte.
Jeden Morgen, nach einem sensationellen Frühstücksbuffet, war um 9.00 Uhr der Bus von Rolf bereitgestellt zur Abfahrt in ein Skigebiet, um uns dann um 16 Uhr wieder zurück zubringen. Dazwischen blieb reichlich Zeit zum Skifahren und natürlich hat der Einkehrschwung auch nicht gefehlt. Wer wollte, hat von unserem allseits bekannten und beliebten Übungsleiter Gagges den "St.Bardo- Schwung"lernen können, eine Technik, mit der man auch im fortgeschrittenen Alter mit wenig Kraft Skifahren kann. Zurück im Hotel, konnte dann, wer wollte, sich im Schwimmbad, Dampfbad, Sauna oder auch an der Theke erholen und sich auf das immer sehr gute Essen vorbereiten.
Zu jeder Skifreizeit der TG gehörte auch schon immer eine Hüttenwanderung und so natürlich auch in diesem Jahr. Zufälliger weise hatten wir an diesem Tag heftigen Schneefall, sodass eine kleine Gruppe der Skifahrer, die sich auf die Piste traute, froh war, dass der Bus schon um 12.30 Uhr wieder zurück fuhr. Um 14 Uhr ging es dann zu Fuß zur Sonnalm, wo es, auch traditionell, Eier mit Speck aus der Pfanne gab. Wer wollte, konnte mit dem Pferdeschlitten zurück fahren oder laufen.
Auch für unsere 2 Fußgängerinnen gab es genug Möglichkeiten die Umgebung zu erkunden und auch Langläufer wären auf ihre Kosten gekommen.
So vergingen die Tage voll Harmonie, was wir auch am letzten Tag beim Formations-Skifahren und beim abschließenden Tanzabend in der Waldschänke in Ramsau unter Beweiß stellten.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück hieß es dann von einer wunderbar verschneiten Winterlandschaft Abschied zunehmen. Aber eins ist klar: im nächsten Jahr kommen wir wieder!
Zum Schluss möchte ich mich bei Heiner Knollmann und seiner Frau Ernestine bedanken, die schon seit so vielen Jahren diese Fahrt organisieren, und natürlich auch bei "Gagges" Müller, der seit eben so vielen Jahren diese Fahrt als Übungsleiter begleitet.

In diesem Sinne, ich freue mich auf die nächste Fahrt vom 14.-21.03.2010.
Beate Mrozek