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Heft I/2009 ... Handball |

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Das Jahresende 2008 und das neue Jahr 2009 bescherten den Handballern der TG, ihren Anhängern und den handballinteressierten in der Stadt und in der Region drei bemerkenswerte sportliche Höhepunkte. Dabei zeigte sich, dass es in Friedberg ein Publikum für Handball gibt, wenn er auf hohem Niveau geboten wird - bis zu fünfhundert Zuschauer kamen jeweils zu den Veranstaltungen in die Dieffenbach-Halle und in die Henry-Benrath-Halle.
WM-Teilnehmer Saudi-Arabien in Friedberg
Höhepunkte auch in der Geschichte der Handballabteilung waren zwei Spiele der Nationalmannschaft von Saudi-Arabien in der Woche vor Weihnachten. Im Rahmen ihrer Vorbereitungen auf die Handballweltmeisterschaft in Kroatien hatte sie als Trainingsquartier das Dolce-Hotel in Bad Nauheim bezogen, über das der Kontakt zum kooperationfreudigen Manager der Saudis, Ezzedine Ben Soltane, zustande kam. In der Dieffenbach-Halle wurden der WM-Teilnehmer von Bürgermeister Michael Keller begrüßt. In einer Auseinandersetzung voller Tempo und technischer Finessen unterlag die saudi-arabische Mannschaft dann knapp gegen den Bundesligisten HBW Balingen/Weilstetten. Vier Tage später trat dann unsere eigene Mannschaft gegen die Saudis an, deren führungsstarker tunesischer Trainer schon für genügend Motivation auch in diesem Spiel gesorgt hatte. Für uns konnte es nur darum gehen, einigermaßen gute Figur zu machen. Dies gelang auch hin und wieder, nachdem man sich ein wenig mit dem stark geharzten Spielball angefreundet hatte. Am Ende gelang es der TG-Mannschaft tatsächlich, die Torausbeute der Gäste unter vierzig zu halten.



Silvesterturnier um den Pokal der Fahrschule Kipp
Der dritte Höhepunkt war unser Silvesterturnier, das diesmal wegen der ungünstig gelegenen Feiertage erst zu Beginn des neuen Jahres stattfinden konnte - wegen der Sperrung der Dieffenbach-Halle seit Jahren wieder einmal in der Henry-Benrath-Halle. Erneut wurde um den Pokal der Fahrschule Kipp gespielt. Man wird sich erinnern: unsere eigene Mannschaft war überraschend vor zwei und drei Jahren selbst jeweils Sieger im eigenen Turnier und im letzten Jahr nur knapp geschlagener Zweiter. Aber auch jetzt gab es keinen Grund enttäuscht zu sein. Ohne Niederlage, nach zwei unentschiedenen und einem gewonnenen Spiel, wurde der zweite Platz in den Gruppenspielen und damit das Spiel um Platz drei erreicht. Hier war die TG dann im Lokalderby gegen die SU Florstadt knapp erfolgreich.
Konnte man sich die Handballabteilung also durchaus über den sportlichen Erfolg freuen, so nicht weniger über die Resonanz, die das Turnier auch diesmal wieder gefunden hatte. An beiden Tagen waren die Tribünen gut gefüllt - sicher auch Folge des Austragungsmodus mit verkürzter Spielzeit von 2x15 Minuten, der nun nach der dritten Widerholung als etabliert gelten darf.
Zufrieden aber durfte auch die Fahrschule Alexander Kipp, Sponsor des Turniers, feststellen, dass sich ihr Engagement gelohnt hat. Es gab jederzeit spannende und spielerisch ansprechende Begegnungen in den Gruppen. Nach souverän gestalteten Spielen erreichte der TV Petterweil das Endspiel. Gegner war hier der WSV Oppershofen, der allerdings in der Gruppe gegen die TG einen Punkt abgeben musste. Das Endspiel war von Anfang an eine klare Sache für den Landesligisten Petterweil, der schon im vergangenen Jahr gewonnenen hatte und damit den Pokal erfolgreich verteidigen konnte.
An das siegreiche Team überreichten dann Tanja und Alexander Kipp den von Ihnen gestifteten Pokal und zudem Geldpreise für den Sieger, die Platzierten und den besten Torhüter des Turniers, den Petterweiler Marco Petrillo.
Die professionelle, stimmungsvolle Raum- und Lichtgestaltung durch Jens Heuser und ein engagiertes Helferteam schufen die Voraussetzungen dafür, dass auch diesmal wieder nach dem sportlichen Teil ausgelassen, intensiv und lange gefeiert wurde.
Und wie sieht es sonst aus?
Ausführlich wird über die Entwicklung der Handballabteilung und die sportlichen Ergebnisse aller Mannschaften der Abteilung berichtet, sobald die gegenwärtige Spielrunde beendet ist. Deshalb an dieser Stelle nur eine Momentaufnahme.
Inzwischen haben alle Mannschaften nach den Weihnachtsferien wieder das Training aufgenommen, allerdings wegen der erwähnten, zumindest bis Ostern geltenden Sperre der Dieffenbach-Halle unter schwierigen Bedingungen.
Gespannt darf man sein, ob z.B. die männliche A-Jugend in ihrer Klasse die Spitzenpositionen halten kann. Bisher hat man alle Spiele gewonnen und nur einmal auswärts unentschieden gespielt. Man darf also nach den bisher gezeigten Leistungen optimistisch sein. Aber es gibt bei uns auch eine Mannschaft, die noch ganz ohne Punktverlust ihre Klasse anführt: wir haben wieder eine 2. Männermannschaft, und sie ist unter der Führung von Peter Spoerl souveräner Tabellenführer ihrer Klasse - also beste Voraussetzungen dafür, auch in diesem Jahr wieder einen Aufstieg feiern zu können. Vorgemacht hat dies im abgelaufenen Jahr die Damenmannschaft. Sie hat sich unter ihrer neuen Trainerein Bettina Michalke spielerisch zunehmend verbessert, so dass sie sich als Aufsteiger in der höheren Klasse inzwischen gut zu behaupten weiß.
Die 1. Männermannschaft, von Verletzungen und berufsbedingten Ausfällen getroffen, hat in der Vorrunde nicht das erreicht, was ihr möglich ist und was sich ihr Trainer Thomas Keck erhofft hatte. Aber durch das Silvesterturnier neu motiviert und endlich einmal nahezu komplett antretend, gelang ihr im ersten Spiel im neuen Jahr ein überraschend ein Sieg gegen den hohen Favoriten TSV Griedel. Bemerkenswert, dass gerade die jungen Spieler Damian Mahr, Kevin Kahabka, Tim Schäfer und Dwight Trovillon positive Akzente setzten.
Unsere Jugendarbeit trägt also Früchte. Inzwischen gehören wir zu den wenigen Vereinen, die im männlichen Bereich in allen Jahrgangsstufen von den Minis bis zur A-Jugend durchgehend besetzt sind, und auch bei den Mädchenmannschaften werden wir dies in absehbarer Zeit erreichen. Es war eine bemerkenswerte Geste der Anerkennung für die geleistete Arbeit, dass Bruno Kraft der Vorsitzende unseres Vereins, unseren Jugendleiter Michael Skrandies vor dem Spiel unserer Männermannschaft gegen Saudi-Arabien vor großer Kulisse für sein ungewöhnliches und erfolgreiches Engagement ehrte.
Die positive Entwicklung im Jugendbereich sollte uns aber nicht den Blick trüben dafür, dass wir zukünftig Probleme haben werden, wenn sich nicht erfahrenere Spielerinnen und Spieler bereit erklären, hier als Trainer und Betreuer Verantwortung zu übernehmen. Diese Bemerkung soll auch als Appell zur Mitarbeit verstanden werden, dazu, es anderen nachzumachen!
Nun freuen wir uns erst einmal auf viele interessante und spannende Spiele der Jugendmannschaften, der Mannschaften der Damen und der Männer bis zum Saisonende - und auf viele Zuschauer, die sie unterstützen. Gespielt wird bis auf weiteres in der Sporthalle der Henry-Benrath-Schule - und wer wann spielt, das ist jede Woche samstags dem Sportteil der Wetterauer Zeitung zu entnehmen; ansonsten kann man sich laufend über uns informieren über www.tgf-handball.info.
Zum Schluss darf ich herzlich einladen zur
Jahreshauptversammlung der Handballabteilung
Am Mittwoch, 11. März 2009, 19.30 Uhr
Im "Hüttchen" - Ockstädter Straße 11
Nach Rechenschaftsberichten, Aussprache und Vorstandsentlastung folgt dann die Wahl eines neuen Vorstands als der wichtigste Punkt der Tagesordnung. Ich hoffe, dass möglichst viele Mitglieder durch Anwesenheit an diesem Abend ihre Verbundenheit mit der Handballabteilung und ihr Interesse an deren weiterer Entwicklung zum Ausdruck bringen - und vielleicht sogar die Gelegenheit nutzen, um ihre Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit zu erklären.
Peter Schubert
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Heft I/2009 ... Jedermannsport |

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Tauernradtour der TG-Jedermannsportler von Krimml nach Passau
In der ersten Juniwoche starteten 11 Jedermannsportler ihre jährliche Radtour, die diesmal von dem Alpendorf Krimml aus durch das Salzach- und Inntal über eine Strecke von ca. 340 km bis zur Dreiflüssestadt Passau führte.
Nach der Besichtigung der größten Wasserfälle Europas bei Krimml - etwa 40.000 l Wasser stürzen pro Sekunde 400 m in die Tiefe - ging es durch den dörflichen Pinzgau zwischen Kitzbühler Alpen und den schneebedeckten Tauernbergen Groß-Glockner und Groß-Venediger nach Kaprun, dem bekannten Skiort am Fuße des Kitzsteinhorns. Immer der Salzach folgend erreichten sie am nächsten Tag St. Johann im Pongau, wo sie auf einem urigen Bauernhof nächtigten. Nach der Kurzbesichtigung des "Pondauer Domes", einer neugotischen, dreischiffigen Basilika, begann der Abend mit einer feucht-fröhlichen Kutschfahrt durch den schönen Ort bei Freibier und Gesang. Es folgte ein schmackhafter Grillschmaus im Bauernhaus, wo der Gesang "wie in alten Zeiten" unter der Gitarrenbegleitung von Gagges noch drei Stunden fortgesetzt wurde. Auf der Fahrt nach Hallein blieb für eine Besichtigung der Eisriesenwelt von Werfen leider keine Zeit. Dafür wurde die das Salzachtal überragende Burg Hohenwerfen bewundert. In Hallein, einer durch Salzgewinnung reich gewordenen Stadt, wollten die Jedermänner sich das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft im Fernsehen anschauen. Doch die Halleiner zeigten wenig Interesse am Fußball ihrer Nationalmannschaft und feierten lieber ihr Altstadtfest. So gelang es den Jedermännern erst im letzten Augenblick, in einem italienischen Pizzalokal gemeinsam das Eröffnungsspiel zu sehen.
Von der Stadt Salzburg konnten die Friedberger am nächsten Tag infolge des Starkregens nur einen kurzen Einblick von dem bekannten Charme der Mozart-Stadt gewinnen. Am Nachmittag besuchten sie die "Stille-Nacht-Kapelle" in Oberndorf. Just an dieser Stelle wurde 1818 das von Franz Xaver Gruber vertonte Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" uraufgeführt, das zum bekanntesten Weihnachtslied der Welt wurde und mittlerweile in über 200 Sprachen gesungen wird.
In der ca. 1000 Jahre alten von Kaiser Heinrich II gegründeten Stadt Burghausen mit ihrem sehenswerten Marktplatz und dem altbayerischen Flair nächtigten die Friedberger im "Bayerischen Hof" und feierten den ersten Sieg der deutschen Fußballer bei der Europameisterschaft. Am nächsten Morgen besichtigten sie die die Stadt überragende Burg, die als größte Burganlage Deutschlands gilt. Bei der über zwei Stunden langen Führung erfuhren die Jedermänner - auf dem Turm, der höchsten Stelle der Burg stehend - viel Interessantes von der Burg, den Wittelsbachern und der bayerischen Geschichte, was man so spannend und hautnah selten zu hören bekommt. Anschließend ging es mit dem Rad weiter flussabwärts, bis man von einer Aussichtsplattform aus die riesige Wasserfläche der Inn-Salzach-Mündung betrachten konnte. Die Städte Braunau, Obernberg und Schärding zeigten geschlossene Marktplätze mit bunten, stuckverzierten Bürgerhäusern und Kirchen der Rokoko-Zeit. Es zeigte sich, dass die gemütlichen Cafès und Restaurants der Marktplätze oft durstige Radfahrer zu einem kühlen Bier oder zu einem noch kühleren Eis magisch anziehen.
Am letzten Radtag führte die Tour durch das sehr gepflegt wirkende Bad Füssing nach der Endstation Passau, für viele Leute eine der schönsten Städte Deutschlands. Das alte Rathaus und natürlich die Barock-Kirche St. Stephan mit der größten Orgel der Welt (17.774 Pfeifen) wurden besichtigt. Anschließend traf man sich in einem Biergarten direkt an der Donau zum fröhlichen Abschlussumtrunk.
Dank gebührt Hotte Weiß für die vorzügliche Planung, Herbert Podlesak für die Tour-CD, der Firma Auto-Dunker (Hermann Vieth) für den Fahrrad- und Gepäcktransport und allen, die sich vor, während und auch nach der Tour für das Gelingen engagiert haben.
G.M./Fotos:Wilfried Neisel
 Die Gruppe sucht Schutz vor Regen in der Haltestelle der Pinzgauer Schmalspurbahn.
 Auf dem Bauernhof in St. Johann.
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Heft I/2009 ... Judo |

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Aufgrund der Sommerpause und dem geringen Zeitabstand zwischen dem Vereinsheft 1 / 2008 gibt es in diesem Heft nur wenig zu berichten.
Unser Trainer Alexander Fleck, der sich in der Vorbereitung zum 2. Dan befindet, hatte als erster Vertreter der TG Friedberg die Gelegenheit, an den Hessischen und Deutschen Kata-Meisterschaft teilzunehmen.
Zunächst einige Begriffserklärungen.
Bei den einzelnen Dan-Graden (1 bis 5 Dan / Schwarzer Gürtel) ist im-mer eine Kata vorzuführen. Während für den 1. Dan die "Nage-No-Kata" (15 Grundwürfe des Judos) vorzuführen ist, muss man beim 2. Dan die "Katame-No-Kata" (15 fundamentalen Bodentechniken) zeigen.
Nach Jigoro Kano, dem Begründer des heutigen (modernen) Judos, be-deutet Kata ein System von vorher festgelegten Bewegungsabläufen. Die Kata ist das Abbild eines Zweikampfes und findet ihre Aufgabe in der Darstellung der Prinzipien des Judo sowie traditioneller Bewegungen. Durch die Kata-Übung erlernt der Judoka das technische Prinzip und verbessert gleichzeitig "Shisei" (die Haltung), "Shintai" (die Vor- und Rückwärtsbewegung) sowie das "Tai-sabaki" (die Körperbeherrschung beim Eindrehen und Verteidigen).
Die Kata-Vorführung erfordert eine meisterliche Beherrschung der Tech-niken und Bewegungsabläufe. Eine Kata soll Sieg und Niederlage de-monstrieren, wobei Angriff und Verteidigung vorher genau festgelegt werden. Die Kata dient aber auch der Überlieferung und Erhaltung grundlegender Judo-Techniken. In ihrer Darstellung sollen Gefühle und Gedanken ausgedrückt werden.
Im Rahmen seiner Dan-Vorbereitung hatte Alexander Fleck mit seinem Partner, Lothar Strecker vom VFA Eschborn, bei einem Dan-Lehrgang den dortigen Referenten seine Kata vorgeführt um von diesen eine Ein-schätzung der Vorführung zu erhalten. Die beiden hatten ihre Kata dabei so gut vorgeführt, dass die Referenten ihnen die Empfehlung gaben, an den Hessischen Kata-Meisterschaften in Elz teilzunehmen.
In der Gruppe "Katame-No-Kata" gingen vier Paare an den Start. Die drei anderen Teams sind seit Jahren aktive und erfahrene Trainingspaa-re, daher gingen Alexander und sein Partner diese Meisterschaft ohne jegliche Erwartungshaltung an. Sie konnten jedoch bei der Vorführung überraschend eines der drei anderen Paare schlagen und belegten somit Platz 3. Damit hatten sie sich die Qualifikation zur Deutschen Kata-Meisterschaft gesichert.
Die Deutsche Kata-Meisterschaft wurde zwei Wochen später in Bochum ausgetragen. Auch hier gingen beiden ohne große Erwartungshaltung an den Start, da sie - wie sie es selbst ausdrückten, sich "wohl mehr aus Versehen" - für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Bei der Deutschen gingen insgesamt 22 Paare in der Gruppe "Katame-No-Kata" an den Start. Gerade diese Lockerheit und die geringe Erwartungshal-tung waren aber ihr Vorteil. Während viele andere Teilnehmerpaare die ganze Sache sehr verbissen angingen, zeigten die beiden ihre Vorfüh-rung so, wie sie es in ihren Trainingseinheiten geübt hatten. Am Ende belegten sie einen hervorragenden 8. Platz und konnten dabei sogar ei-nige Favoriten hinter sich lassen.
Natürlich hatten sich die beiden nach ihrer Entscheidung, an den Hessi-schen Kata-Meisterschaften teilzunehmen, hierfür einige Wochen lang intensiver vorbereitet. So waren sie regelmäßig in den Hessischen Hochburgen des Kata-Trainings, in Gambach und Wiesbaden, zum ge-sonderten Training und haben daneben auch noch einen Bundesoffenen Kata-Workshop besucht. Durch die erfolgreiche Teilnahme an diesen Kata-Meisterschaften hat Alexander Fleck schon den ersten von vier Prüfungsteilen der Dan-Prüfung - die Kata-Vorführung - erfolgreich ab-geschlossen. Gegen Jahresende stehen dann noch die Bereiche Stand-techniken, Bodentechniken und Judobezogene Selbstverteidigung zum erfolgreichen Abschluss der Dan-Prüfung an.
Wie im Vereinsheft 1 / 2008 bereits angekündigt, haben wir zwischen-zeitlich unsere neuen Judo-Matten erhalten. Neben einigen roten haben wir diesmal blaue Matten angeschafft. Seit einiger Zeit wer-den im Judo-Training nicht mehr immer die üblichen rot-grünen Matten ausgelegt, sondern zum Teil auch schon rot-blau oder auch blau-gelbe Matten. Bei den Südwestdeutschen und Deutschen Meisterschaften der Frauen U-17 (Bericht im Heft 1 / 2008) konnten wir uns diese neue Farb-zusammensetzung ansehen. Daher hat sich die Judo-Abteilung mal für einen Farbwechsel entschieden und blaue Matten angeschafft. Mit die-sen neuen Matten sind wir in der Lage, die komplette Halle (also etwa 150 qm) mit Judo-Matten auszulegen.
Als letzter Höhepunkt vor den Ferien stand wieder das Altenstädter Pokalturnier an. Wie fast jedes Jahr, nahmen auch diesmal wieder die Judokas der TG Friedberg an dem Pokalturnier teil. Es gingen 13 unserer Judokas an den Start, wobei 5 zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnahmen. Das Altenstädter Pokalturnier ent-spricht einer offenen Kreiseinzelmeisterschaft, da nicht nur Vereine aus dem Bereich Wetterau, sondern auch aus den Bereichen Taunus und Main-Kinzig teilnehmen.
Zuerst waren die Vertreter der Jugend U-11 an der Reihe. Hier erreich-ten Lina Langer, Josua Kalytta und Kolja Benisch jeweils den 1. Platz. Kai-Lukas Schmidt, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Kolja Be-nisch antreten musste, verlor gegen diesen im letzten Kampf und er-reichte somit den 2. Platz.

Unsere Teilnehmer der Jugend U-11:
Josua Kalytta, Lina Langer, Kai-Lucas Schmidt, Kolja Benisch
Nach dem Abschluss der Kämpfe der Jugend U-11 begann für die Teil-nehmer der Jugend U-14, U-17 und U-20 das Wettkampfgeschehen. Bei der weiblichen Jugend U-14 erreichte der Neuling Sabrina Scheer unge-schlagen den 1. Platz, Annika Class, Laura Langer und Vanessa Seitz, belegten als Teilnehmerinnen der Frauen U-17, ebenso souverän jeweils den 1. Platz.
Auch die männlichen Teilnehmer zeigten ihr Können. In der Jugend U-14 erreichte Florian Seitz unangefochten den 1. Platz ebenso wie Sergej Kazarian. Rafael Steppan erreichte, nachdem er in der Vorrunde seinen Eröffnungskampf verloren hatte, noch den 3. Platz.
Die guten Platzierungen vervollständigten Fabian Klein in der U-17 mit einem 2. Platz und Alexander Gröninger in der U-20 mit einem 3. Platz.
 Hinten: Annika Class, Sergej Kazarian, Fabian Klein, Vanessa Seitz
Vorne: Josua Kalytta, Sabrina Scheer, Florian Seitz, Rafael Steppan
Am Ende konnten alle Teilnehmer eine Platzierung auf dem Siegerpodest erlangen (9 x Platz 1, 2 x Platz 2 und 2 x Platz 3).
Im Endergebnis erreichten die Friedberger Judokas mit ihren 13 Teilnehmern den 2. Platz und verfehlten nur knapp den Pokalsieg hinter dem Turniersieger Büdingen (24 Teilnehmer).
Bilder von diesem Turnier sind auf der Homepage der TG Friedberg zu finden unter: www.tg-friedberg.de / Bilder APT
Ab Mitte September stehen für den Wettkampfbereich die Bezirksmeisterschaften der Jugend U-14 an. Auch hier werden wir wieder mit einigen unserer jungen Judokas an den Start gehen und über das Ergebnis im nächsten Vereinsheft berichten. Nach den Herbstferien werden wir uns dann wieder intensiv auf Gürtelprüfungen vorbereiten.
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Heft I/2009 ... Prellball |

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In 12 von 15 Klassen am Start - sechs Turnfestsiege!!! Sommerferien wurden mit Fahrradtouren ausgefüllt.
In der Sommerpause wurden die Mittwochabende mit verschiedenen Fahrradtouren verbracht. Neben dem Bingenheimer Ried und Ilbenstadt wurde auch die Gaststätte "alte Kelterei" in Ober - Erlenbach besucht.
Das Hessische Turnfest in Baunatal war für die Zweier-Prellballer der TG Friedberg sehr erfolgreich.
Besonders die Nachwuchs und Altersklassenteams konnten in ihren Klassen unverhoffte Turnfestsiege erspielen.
Aber auch die Teilnehmer in den anderen Spielklassen konnten erfreuliche Ergebnisse erspielen.
Während bei den Frauen 40, Frauen 30, dem Mixed 40 und den Schülerinnen schon zu Beginn des Turniers der Einzug der Friedberger Teams in das Finale erwartet werden durfte und mit einem erfolgreichen Ausgang gerechnet werden konnte, waren die beiden weiteren Finalteilnahmen eher überraschend.
Sowohl in der männlichen Jugend als auch im Mixed Jugend war es eine Sensation, dass die Friedberger Teams ins Finale kamen und diese auch noch gewinnen konnten.
Anna Lisa Hawlitschek, Florian Hawlitschek und Jutta Fritzsche waren mit jeweils zwei Turnfestsiegen die erfolgreichsten Teilnehmer für die TG Friedberg.
Anna Lisa Hawlitschek und Carina Fritzsche konnten bei den Schülerinnen gegen Carolin Eckhardt und Vanessa Reuss (TG Friedberg B) das Finale gewinnen.
Sabine Madre und Jutta Fritzsche hatten in der Klasse Frauen 30 mit Iris Kaiser und Katja Hütter vom TV Eschhofen im Finale einen sehr schweren Gegner. Jedoch gelange es den Friedbergerinnen von der ersten Minute an, das Spiel zu bestimmen und zu gewinnen.
Diese Finaleinzüge waren genauso sicher wie der Sieg von Angelika Jurida und Sabine Geißler bei den Frauen 40.
Für alle unerwartet konnten sich Lars Fritzsche und Florian Hawlitschek in der männlichen Jugend ebenso für das Finale qualifizieren wie einige Tage später Anna Lisa Hawlitschek mit ihrem Bruder Florian Hawlitschek im Mixed Jugend.
Nachdem schon der Finaleinzug in beiden Fällen eine kleine Sensation darstellte , war diese umso größer , als die Frieberger Teams als Sieger den Platz verlassen konnten.
Ihre Spielklasse klar dominierten Ralf Röbel und Jutta Fritzsche im Mixed 40.
Bei den Männern war die TG mit drei Teams am Start. Werner Fritzsche und Holger Schultheiss belegten am Ende den vierten Platz. Jörg Wendel und Michael Hussain erreichten den 7 Rang, nachdem sie in der Vorrunde sehr unglücklich den Einzug in die Finalrunde verpasst hatten.
Wolfgang Fischer und Gerhard Hess konnten den 10. Platz belegen.
In der Klasse der Männer 60 belegten Eberhard Wenzel und Dieter Wagner den dritten Platz.
Im Mixed der offenen Klasse belegte Holger Schultheiss den vierten Platz mit seiner Partnerin Anja Reile von der TG Ober Rosbach. Den achten Platz belegten Hans-Jörg Madre und Heike Hawlitschek, während das eigentlich stärkste Friedberger Team Jörg Wendel und Sabine Madre mit der Vorrundengruppe etwas Pech hatten und in der stärksten Gruppe den undankbaren dritten Platz belegten.
Im Mixed 40 starteten vier Teams für die TG. Dabei belegten Jutta Fritzsche und Ralf Röbel den 1. Platz, Sabine Geißler und Dieter Wagner teilten sich mit Werner Fritzsche und Gretel Matuschewitz den 3. Platz, während Angelika Jurida und Eberhard Wenzel den 5. Platz belegten.
Ende September beginnt die Saison 2008/2009 und die TG kann bei den Frauen in der Landesliga und in der Verbandsliga Teams stellen, die um die vorderen Plätze mitspielen können.
Gleiches gilt für die weibliche Jugend und die Schülerinnen. Bei den Männern können Werner Fritzsche und Holger Schultheiss sowie Jörg Wendel und Michael Hussain in der Landesliga starten. Während die erstgenannten in der oberen Hälfte der Tabelle mitspielen wollen wird es für Wendel / Hussain darum gehen möglichst früh den Abstiegskampf zu beenden. Wolfgang Fischer, Gerhard Hess und Hans-Jörg Madre werden in der Verbandsliga an den Start gehen.
Diese drei Teams werden auch für die TG Friedberg in der hessischen Vereinsmeisterschaft an den Start gehen und versuchen, nach dem Abstieg im letzten Jahr; wieder in die A-Gruppe aufzusteigen.
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Heft I/2009 ... Wandern |

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Fahrt zur Landesgartenaustellung Rheinland Pfalz in Bingen.
Die Wanderabteilung bietet jedes Jahr eine Busfahrt an, an der Wanderer und nicht Wanderer teilnehmen können. Die vorjährige Fahrt führte uns am 7. September nach Bingen. Es war geplant, dass Wanderer in 2 Gruppen über die Rochuskapelle nach Bingen laufen und die 3. Gruppe die Landesgartenausstellung besuchen sollten. Im Vorfeld der Planung wurde jedoch das Interesse zu der Gartenausstellung so groß, dass alle Angemeldeten (32 Personen) nur zur Ausstellung wollten. Bei herrlichem Wetter, jedoch kalter Wind, sind wir am frühen Morgen mit dem Bus der Firma Launhardt in Bingen angekommen.
Wir waren sofort von der Gartenanlage direkt am Rhein mit Blick nach Rüdesheim und Niederwalddenkmahl beeindruckt und begeistert. Der Unterzeichner konnte den Teilnehmer schon während der Busfahrt einige Eindrücke über die Gartenausstellung geben. Ein Teil der Hafenanlage in Bingen wurde für die Landesgartenausstellung zu Verfügung gestellt. Nach Abbruch der Gebäude im Jahr 2004 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Anlage erstreckte sich auf einem schmalen Streifen direkt am Rhein mit einer Länge von fast 3 km. Begünstigt durch die schöne Lage mit Blick auf die Weinbergen und Burgen haben mehr Besucher die Gartenanlage besucht. Die errechnete Zahl wurde bereits im Sommer erreicht. Dies kann als ein Erfolg für das Land Rheinland Pfalz und der Stadt Bingen angesehen werden. Auch der Wanderer, der die gesamte Strecke 2 mal hin und zurück gelaufen war, kam mit 12 km auch auf seine Kosten. Der gesamte Geländestreifen am Rhein wurde aufgelockert gestaltet: herrliche Blumenrabatte, abwechselnde reiche Anlagen in Hallen, ausreichende Sitzgelegenheiten mit Blick zum Rhein, gastronomische Angebote, Vorführungen. Einen herrlichen Blick hatte man von der Nahe-Einmündung in den Rhein und von der Nahebrücke. Die gesamte Anlage erstreckte sich bis zum Mäuseturm im Rhein. Durch die günstige Lage des Ausstellungsgeländes konnte auch einen Abstecher in die schöne Altstadt von Bingen unternommen. werden. Dass der gute Rheinwein mehr oder weniger verköstigt wurde, versteht sich von selbst. Diese schöne Fahrt klang aus mit einem Besuch in einem Weinlokal bei Bingen.Wir waren sofort von der Gartenanlage direkt am Rhein mit Blick nach Rüdesheim und Niederwalddenkmahl beeindruckt und begeistert. Der Unterzeichner konnte den Teilnehmer schon während der Busfahrt einige Eindrücke über die Gartenausstellung geben. Ein Teil der Hafenanlage in Bingen wurde für die Landesgartenausstellung zu Verfügung gestellt. Nach Abbruch der Gebäude im Jahr 2004 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Anlage erstreckte sich auf einem schmalen Streifen direkt am Rhein mit einer Länge von fast 3 km. Begünstigt durch die schöne Lage mit Blick auf die Weinbergen und Burgen haben mehr Besucher die Gartenanlage besucht. Die errechnete Zahl wurde bereits im Sommer erreicht. Dies kann als ein Erfolg für das Land Rheinland Pfalz und der Stadt Bingen angesehen werden. Auch der Wanderer, der die gesamte Strecke 2 mal hin und zurück gelaufen war, kam mit 12 km auch auf seine Kosten. Der gesamte Geländestreifen am Rhein wurde aufgelockert gestaltet: herrliche Blumenrabatte, abwechselnde reiche Anlagen in Hallen, ausreichende Sitzgelegenheiten mit Blick zum Rhein, gastronomische Angebote, Vorführungen. Einen herrlichen Blick hatte man von der Nahe-Einmündung in den Rhein und von der Nahebrücke. Die gesamte Anlage erstreckte sich bis zum Mäuseturm im Rhein. Durch die günstige Lage des Ausstellungsgeländes konnte auch einen Abstecher in die schöne Altstadt von Bingen unternommen. werden. Dass der gute Rheinwein mehr oder weniger verköstigt wurde, versteht sich von selbst. Diese schöne Fahrt klang aus mit einem Besuch in einem Weinlokal bei Bingen.Wir waren sofort von der Gartenanlage direkt am Rhein mit Blick nach Rüdesheim und Niederwalddenkmahl beeindruckt und begeistert. Der Unterzeichner konnte den Teilnehmer schon während der Busfahrt einige Eindrücke über die Gartenausstellung geben. Ein Teil der Hafenanlage in Bingen wurde für die Landesgartenausstellung zu Verfügung gestellt. Nach Abbruch der Gebäude im Jahr 2004 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Anlage erstreckte sich auf einem schmalen Streifen direkt am Rhein mit einer Länge von fast 3 km. Begünstigt durch die schöne Lage mit Blick auf die Weinbergen und Burgen haben mehr Besucher die Gartenanlage besucht. Die errechnete Zahl wurde bereits im Sommer erreicht. Dies kann als ein Erfolg für das Land Rheinland Pfalz und der Stadt Bingen angesehen werden. Auch der Wanderer, der die gesamte Strecke 2 mal hin und zurück gelaufen war, kam mit 12 km auch auf seine Kosten. Der gesamte Geländestreifen am Rhein wurde aufgelockert gestaltet: herrliche Blumenrabatte, abwechselnde reiche Anlagen in Hallen, ausreichende Sitzgelegenheiten mit Blick zum Rhein, gastronomische Angebote, Vorführungen. Einen herrlichen Blick hatte man von der Nahe-Einmündung in den Rhein und von der Nahebrücke. Die gesamte Anlage erstreckte sich bis zum Mäuseturm im Rhein. Durch die günstige Lage des Ausstellungsgeländes konnte auch einen Abstecher in die schöne Altstadt von Bingen unternommen. werden. Dass der gute Rheinwein mehr oder weniger verköstigt wurde, versteht sich von selbst. Diese schöne Fahrt klang aus mit einem Besuch in einem Weinlokal bei Bingen.
Hermann Pebler

3 Tage Wanderung vom 06.- 08.10.08 in das Ahrtal
In der Wochenendausgabe am 7. Oktober 2006 der Wetterauer Zeitung wurde der Rotweinwanderweg im Ahrtal "Im Paradies der roten Trauben" vorgestellt. Dieser führt von Altenahr nach Bodensdorf, ist 35 km lang und verbindet die Weinorte oberhalb der Ahr. Alle Orte stehen in direkter Verbindung zu dem 1972 eröffneten Wanderweg. Die malerischen Bilder vom Ahrtal haben den Unterzeichneten so beeindruckt, dass der Wunsch sofort aufkam, diesen dargestellten Weg mit der Wanderabteilung zu erlaufen. Dieses konnte aber erst nach 2 Jahren realisiert werden. Bei leichtem Regen starteten am 6. Oktober 2008 23 Wanderer mit PKW`s in das Ahrtal und kamen bei herrlichem Wetter in Altenahr an. Nach Belegung der Zimmer im Hotel "Zum Weißen Kreuz" wurde auch bald mit der 1. Etappe von Altenahr nach Dernau gestartet. Dieser Teil ist die schönste Strecke des ganzen Weges. Da das Ahrtal zwischen Altenahr und Mayschoß am schmälsten ist, bietet dieser Teil über den steilen Weinbergterrassen auch die phan-tastischen Aussichten. Der plötzliche Anstieg zur Burg Are war die erste Herausforderung. Burg Are, Stammsitz der Grafen von Are, um 1100 erbaut, gehörte früher zum Erzstift Köln. Das nächste Ziel war der bewaldete "Eifelblick" (348 m), der erste von 4 Gipfeln am Rotweinweg gelegen. Der Weg führte uns weiter durch das romantische Tal mit vielen Biegungen, Schleifen, Höhen und Tiefen nach Mayschoß. In einem weiten Bogen umrundet der Weg auf halber Höhe durch die Weinberge den Winzerort Mayschoß, in der die älteste Winzergenossenschaft in Deutschland ist.
Bekannt ist dort das Gewölbe der Kelterei von 1862. Meistens bleibt der Fluss Ahr verborgen hinter Bäumen und steilen Böschungen. Nur einmal, beim nächsten Dorf Rech, berührt der Rotweinweg die Talsohle. Der letzte Ort Dernau, das größte Winzerdorf des Ahrtal, wurde wieder oberhalb der Reblagen angelaufen. Die 1. Etappe wurde nach Abstieg in einem Weinlokal in Dernau beendet. Die Rückfahrt nach Altenahr erfolgte mit der Bahn.
Nachdem wir am nächsten Tag mit der Bahn am Flusslauf entlang wieder nach Dernau gefahren waren, wanderten wir weiter bis nach Ahrweiler. Zunächst vorbei an einer Weinbaudomäne bei Mariental, Aufstieg zum 2.Gipfel "Bunte Kuh" vor dem Ort Walporzheim.
Von dort hat man einen schönen Blick in das enge Tal. Dieser Fels wird als die Lorelei des Ahrtales genannt. Hinter Walporzheim öffnet sich das Tal nach Ahrweiler und Bad Neuenahr. Nach einigen markanten Punkten erreichten wir Ahrweiler. Die Altstadt wird durch einen kompletten Mauergürtel umschlossen. Die mächtige Stadtkirche, das Rokoko-Rathaus am Markt und die vielen Fachwerkhäuser laden zum Bummeln und zu einem Trunk ein. Nach Rückfahrt klang der schöne 2.Tag in Altenahr in einem gemütlichen Weinlokal aus.
Nach 2 Tagen mit Sonnenschein hatte uns das Glück am 3. Tag verlassen und wir mussten die letzte Etappe im Regen von Neuenahr beginnen. Die Wanderstrecke führte durch Weinberge nach Heppingen und Lorsdorf. Den 3. Gipfel "Landskrone" haben aus witterungsgründen umlaufen. Am Bahnhof Heimersheim wurde die Wanderung vorzeitig beendet und die letzte Strecke nach Bad Bodendorf nicht mehr vorgenommen.
Der Rotweinwanderweg und der Besuch in das Ahrtal war für jeden Wanderer ein einmaliges Erlebnis. Man erinnert sich gern an die vielen Trockenmauern an den Wegen und steilen Weinbergen hoch über dem schluchtartigen Tal. Ein Spruch in dieser Gegend heißt: "Wer an der Ahr war und die Ahr sah, der nicht dar war."
Hermann Pebler

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