Heft III/2008 ... Handball

Die Handballabteilung im Bild

- zwar nicht ganz, aber immerhin Dreiviertel von ihr.

Bereits Anfang Juni hatte die Handball-Jugendabteilung der TG Friedberg zum gemeinsamen Fototermin geladen und fast alle waren gekommen. "Einen Sack Flöhe zu hüten wäre sicher einfacher gewesen aber dennoch hat alles super geklappt" weiß Jugendkoordinator Michael Skrandies zu berichten. So wurden von jedem Team Mannschaftsbilder sowie vereinzelt Portraits aufgenommen, die dann sowohl im Print- als auch Onlinebereich (http://www.tgf-handball.info) veröffentlich wurden. "Das machen wir im kommenden Jahr sicher wieder, hoffentlich können wir dann alle Kinder und Jugendlichen begrüßen; man hat gemerkt, dass die Schulferien schon begonnen haben, ein früherer Termin war aber leider nicht möglich" so Skrandies abschließend.

Unser Bild zeigt die Jugendabteilung der Handballer in ihrer nahezu vollen Pracht flankiert von der ersten Damenmannschaft sowie einzelnen Spielern der ersten und zweiten Männermannschaft.



Tag des Handballs der TG Friedberg gibt den Startschuss für die neue Handballsaison

Am Samstag, dem 6. September veranstaltete die Handballabteilung der TG in und vor der Dieffenbachhalle wieder ihr traditionelles jährliches "Familientreffen" - inzwischen mit dem Namen eines der Hauptsponsoren, als "Auto-Kuhl-Handballtag".

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung war dies die Gelegenheit für alle Mannschaften der TG, sich vor Beginn der Saison 2008/09 ihren Freunden, Eltern und Fans zu präsentieren.

Wieder einmal war es möglich, dank der Hilfe und der Mitarbeit der Eltern und Jugendlichen auch für den geselligen Teil die nötige Grundlage zu schaffen: wie schon in der Vergangenheit wurden diejenigen, die gekommen waren, bestens mit Speisen und Getränken versorgt.

Es muss immer wieder betont werden, dass ohne solche Unterstützung eine solche Veranstaltung oder auch die bevorstehende Saison mit über 100 Heimspielen nicht zu bewältigen wären. Dafür herzlichen Dank.

In schöner Regelmäßigkeit wiederhole ich auch, dass die immense Arbeit, die vor allem im Jugendbereich geleistet wird, aus eigener Kraft und aus den internen verfügbaren Mittel nicht zu leisten ist - auch wenn die Handballer durch den Gesamtverein großzügige Unterstützung finden.

Wir suchen - und können nicht genug davon haben: Helfer, Betreuer, Sponsoren. Wenn sich die sportlichen Erwartungen oder Hoffnungen derjenigen, die sich der Handballabteilung verbunden fühlen oder der am Sport in der Stadt interessierten Öffentlichkeit erfüllen sollen, dann sollte die Chance genutzt werden, dazu einen Beitrag zu leisten - oder anders gesagt: sich in den Kreis derjenigen einzureihen, die bereits zu den Förderern der TG-Handballer gehören.

Mir ist es wichtig auch hier zunächst wieder auf den eingetragenen und gemeinnützigen Handball-Förderverein hinzuweisen, mit dessen Unterstützung eine wesentlich intensivere und professionellere Betreuung und Ausbildung der Jugendlichen sichergestellt werden kann.

Zu danken haben wir allen Firmen, die uns durch ihre Werbeflächen in der Dieffenbachhalle oder durch Werbung in unserem Mitteilungskasten auf der Kaiserstraße zugleich unterstützen. Wir arbeiten daran, dass es noch mehr werden. Auf unserer Internetseite www.tgf-handball.info sind alle Sponsoren abrufbar.

Unter der genannten Adresse kann man sich natürlich auch alle aktuellen Informationen zur Handballabteilung beschaffen.

Alles was für man eine erfolgreiche Spielrunde tun kann, ist im Rahmen unserer Möglichkeiten geleistet worden - nun blicken wir optimistisch den kommenden Spielen entgegen und hoffen auf eine große Resonanz und starke Unterstützung.

Peter Schubert


Die Trainerin der Damenmannschaft hat das Wort

Es hat sich ja rumgesprochen: unsere Damenmannschaft hat sofort im ersten Anlauf nach ihrem Neuanfang ihre Spielklasse dominiert und ist in die Bezirksliga B aufgestiegen. Mit Bettina Michalke konnte eine sehr qualifizierte Trainerin gewonnen werden, die auch aufgrund ihrer Erfahrung als Spielerin in obersten Spielklassen unserer Mannschaft die notwendigen Impulse für eine erfolgreiche sportliche Zukunft geben wird. Sie hat hier das Wort.

Liebe Handballfreunde,

herzlich Willkommen zur Saison 2008/2009 der TGF Damen. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga B stellen wir uns einer neuen Herausforderung.Die Vorbereitung ist nun beendet und ich möchte die Gelegenheit nutzen, die Arbeit der Mannschaft zu würdigen und mich dabei selbst kurz vorzustellen.

Mein Name ist Bettina Michalke und ich bin die neue Trainerin der TGF Damen.

Als Mutter von zwei Töchtern und einem Handball-Keeper als Ehemann ist unser Leben ganz auf den Handball ausgerichtet. Nachdem ich im vergangenen Jahr die spielerische Laufbahn bei der SG Anspach beendet habe, kam mit der Anfrage der TG Friedberg eine willkommene Gelegenheit, meine handballlose Zeit zu beenden.

Außer bei meinem Heimatverein, dem TV Gettenau, spielte ich lange Jahre für den TV Ortenberg und die HSG Gedern/Nidda. Dort sammelte ich auch erste Erfahrungen als Trainerin der zweiten Mannschaft, ehe ich mich ganz auf die erste Mannschaft konzentrierte.

Meine gesammelten Erfahrungen möchte ich gerne an diese junge und erfolgsorientierte Mannschaft weitergeben.

In einer gut zweimonatigen Vorbereitung konnten die eingeplanten Trainingseinheiten fast vollständig durchgezogen werden. Mit dem Engagement, Trainingsbeteiligung und vor allem mit dem Spaß und der Freude am Handballspiel, bin ich sehr zufrieden. Der Kader ist auf allen Positionen ausgeglichen besetzt, leider haben wir nur eine Torfrau.

Neben Laufeinheiten und Trainingseinheiten in der Halle, bildete das Trainingslager in eigener Halle den Höhepunkt.

Im Rahmen des Trainingslagers spielten wir gegen den SV Seulberg (BOL Frankfurt) und den WSV Oppershofen ( BOL Gießen).

Abschließend spielten wir am Tag des Handballs gegen die HSG Gedern/Nidda II (BOL Gießen).

Mit dieser Vorbereitung als Grundlage, stellen wir uns den Gegner in der Bezirksliga B.

Es gilt, sich schnell in dieser neuen Spielklasse zu etablieren und sich möglichst ganz "weit oben" in der Tabelle zu platzieren.

Bleiben wir von Verletzungen und beruflichen Verhinderungen verschont, bin ich sehr optimistisch, das gesetzte Ziel zu erreichen.

Bedanken möchte ich mich für die herzliche Aufnahme in den Verein, bei den Verantwortlichen der TGF Handballabteilung und insbesondere bei Sven Daxer, für die von Anfang an unterstützende Hand.

In diesem Sinne wünsche ich allen Spielern, Zuschauern und Schiedsrichtern eine schöne Zeit in Friedberg sowie spannende und faire Spiele.

Bettina Michalke


Hintere Reihe v.l.:Carina Haas, Katharina Pitz, Margarethe Meisinger, Anna Geisler, Trainerin Bettina Michalke, Nicole Riffel
Vordere Reihe v.l.:Yvonne Knöpp, Stefanie Scheunert, Ramona Kretschmer, Suna Elden, Regina Busold, Franziska Geier, Meike Vierhaus
Es fehlen: Daria Hildebrandt, Saskia Boiselle und Siri Weber







Heft III/2008 ... Jedermannsport

Tauernradtour der TG-Jedermannsportler von Krimml nach Passau

In der ersten Juniwoche starteten 11 Jedermannsportler ihre jährliche Radtour, die diesmal von dem Alpendorf Krimml aus durch das Salzach- und Inntal über eine Strecke von ca. 340 km bis zur Dreiflüssestadt Passau führte.

Nach der Besichtigung der größten Wasserfälle Europas bei Krimml - etwa 40.000 l Wasser stürzen pro Sekunde 400 m in die Tiefe - ging es durch den dörflichen Pinzgau zwischen Kitzbühler Alpen und den schneebedeckten Tauernbergen Groß-Glockner und Groß-Venediger nach Kaprun, dem bekannten Skiort am Fuße des Kitzsteinhorns. Immer der Salzach folgend erreichten sie am nächsten Tag St. Johann im Pongau, wo sie auf einem urigen Bauernhof nächtigten. Nach der Kurzbesichtigung des "Pondauer Domes", einer neugotischen, dreischiffigen Basilika, begann der Abend mit einer feucht-fröhlichen Kutschfahrt durch den schönen Ort bei Freibier und Gesang. Es folgte ein schmackhafter Grillschmaus im Bauernhaus, wo der Gesang "wie in alten Zeiten" unter der Gitarrenbegleitung von Gagges noch drei Stunden fortgesetzt wurde. Auf der Fahrt nach Hallein blieb für eine Besichtigung der Eisriesenwelt von Werfen leider keine Zeit. Dafür wurde die das Salzachtal überragende Burg Hohenwerfen bewundert. In Hallein, einer durch Salzgewinnung reich gewordenen Stadt, wollten die Jedermänner sich das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft im Fernsehen anschauen. Doch die Halleiner zeigten wenig Interesse am Fußball ihrer Nationalmannschaft und feierten lieber ihr Altstadtfest. So gelang es den Jedermännern erst im letzten Augenblick, in einem italienischen Pizzalokal gemeinsam das Eröffnungsspiel zu sehen.

Von der Stadt Salzburg konnten die Friedberger am nächsten Tag infolge des Starkregens nur einen kurzen Einblick von dem bekannten Charme der Mozart-Stadt gewinnen. Am Nachmittag besuchten sie die "Stille-Nacht-Kapelle" in Oberndorf. Just an dieser Stelle wurde 1818 das von Franz Xaver Gruber vertonte Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" uraufgeführt, das zum bekanntesten Weihnachtslied der Welt wurde und mittlerweile in über 200 Sprachen gesungen wird.

In der ca. 1000 Jahre alten von Kaiser Heinrich II gegründeten Stadt Burghausen mit ihrem sehenswerten Marktplatz und dem altbayerischen Flair nächtigten die Friedberger im "Bayerischen Hof" und feierten den ersten Sieg der deutschen Fußballer bei der Europameisterschaft. Am nächsten Morgen besichtigten sie die die Stadt überragende Burg, die als größte Burganlage Deutschlands gilt. Bei der über zwei Stunden langen Führung erfuhren die Jedermänner - auf dem Turm, der höchsten Stelle der Burg stehend - viel Interessantes von der Burg, den Wittelsbachern und der bayerischen Geschichte, was man so spannend und hautnah selten zu hören bekommt. Anschließend ging es mit dem Rad weiter flussabwärts, bis man von einer Aussichtsplattform aus die riesige Wasserfläche der Inn-Salzach-Mündung betrachten konnte. Die Städte Braunau, Obernberg und Schärding zeigten geschlossene Marktplätze mit bunten, stuckverzierten Bürgerhäusern und Kirchen der Rokoko-Zeit. Es zeigte sich, dass die gemütlichen Cafès und Restaurants der Marktplätze oft durstige Radfahrer zu einem kühlen Bier oder zu einem noch kühleren Eis magisch anziehen.

Am letzten Radtag führte die Tour durch das sehr gepflegt wirkende Bad Füssing nach der Endstation Passau, für viele Leute eine der schönsten Städte Deutschlands. Das alte Rathaus und natürlich die Barock-Kirche St. Stephan mit der größten Orgel der Welt (17.774 Pfeifen) wurden besichtigt. Anschließend traf man sich in einem Biergarten direkt an der Donau zum fröhlichen Abschlussumtrunk.

Dank gebührt Hotte Weiß für die vorzügliche Planung, Herbert Podlesak für die Tour-CD, der Firma Auto-Dunker (Hermann Vieth) für den Fahrrad- und Gepäcktransport und allen, die sich vor, während und auch nach der Tour für das Gelingen engagiert haben.

G.M./Fotos:Wilfried Neisel


Die Gruppe sucht Schutz vor Regen in der Haltestelle der Pinzgauer Schmalspurbahn.




Auf dem Bauernhof in St. Johann.







Heft III/2008 ... Judo

Aufgrund der Sommerpause und dem geringen Zeitabstand zwischen dem Vereinsheft 1 / 2008 gibt es in diesem Heft nur wenig zu berichten.

Unser Trainer Alexander Fleck, der sich in der Vorbereitung zum 2. Dan befindet, hatte als erster Vertreter der TG Friedberg die Gelegenheit, an den Hessischen und Deutschen Kata-Meisterschaft teilzunehmen.

Zunächst einige Begriffserklärungen.

Bei den einzelnen Dan-Graden (1 bis 5 Dan / Schwarzer Gürtel) ist im-mer eine Kata vorzuführen. Während für den 1. Dan die "Nage-No-Kata" (15 Grundwürfe des Judos) vorzuführen ist, muss man beim 2. Dan die "Katame-No-Kata" (15 fundamentalen Bodentechniken) zeigen.

Nach Jigoro Kano, dem Begründer des heutigen (modernen) Judos, be-deutet Kata ein System von vorher festgelegten Bewegungsabläufen. Die Kata ist das Abbild eines Zweikampfes und findet ihre Aufgabe in der Darstellung der Prinzipien des Judo sowie traditioneller Bewegungen. Durch die Kata-Übung erlernt der Judoka das technische Prinzip und verbessert gleichzeitig "Shisei" (die Haltung), "Shintai" (die Vor- und Rückwärtsbewegung) sowie das "Tai-sabaki" (die Körperbeherrschung beim Eindrehen und Verteidigen).
Die Kata-Vorführung erfordert eine meisterliche Beherrschung der Tech-niken und Bewegungsabläufe. Eine Kata soll Sieg und Niederlage de-monstrieren, wobei Angriff und Verteidigung vorher genau festgelegt werden. Die Kata dient aber auch der Überlieferung und Erhaltung grundlegender Judo-Techniken. In ihrer Darstellung sollen Gefühle und Gedanken ausgedrückt werden.

Im Rahmen seiner Dan-Vorbereitung hatte Alexander Fleck mit seinem Partner, Lothar Strecker vom VFA Eschborn, bei einem Dan-Lehrgang den dortigen Referenten seine Kata vorgeführt um von diesen eine Ein-schätzung der Vorführung zu erhalten. Die beiden hatten ihre Kata dabei so gut vorgeführt, dass die Referenten ihnen die Empfehlung gaben, an den Hessischen Kata-Meisterschaften in Elz teilzunehmen.

In der Gruppe "Katame-No-Kata" gingen vier Paare an den Start. Die drei anderen Teams sind seit Jahren aktive und erfahrene Trainingspaa-re, daher gingen Alexander und sein Partner diese Meisterschaft ohne jegliche Erwartungshaltung an. Sie konnten jedoch bei der Vorführung überraschend eines der drei anderen Paare schlagen und belegten somit Platz 3. Damit hatten sie sich die Qualifikation zur Deutschen Kata-Meisterschaft gesichert.
Die Deutsche Kata-Meisterschaft wurde zwei Wochen später in Bochum ausgetragen. Auch hier gingen beiden ohne große Erwartungshaltung an den Start, da sie - wie sie es selbst ausdrückten, sich "wohl mehr aus Versehen" - für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Bei der Deutschen gingen insgesamt 22 Paare in der Gruppe "Katame-No-Kata" an den Start. Gerade diese Lockerheit und die geringe Erwartungshal-tung waren aber ihr Vorteil. Während viele andere Teilnehmerpaare die ganze Sache sehr verbissen angingen, zeigten die beiden ihre Vorfüh-rung so, wie sie es in ihren Trainingseinheiten geübt hatten. Am Ende belegten sie einen hervorragenden 8. Platz und konnten dabei sogar ei-nige Favoriten hinter sich lassen.

Natürlich hatten sich die beiden nach ihrer Entscheidung, an den Hessi-schen Kata-Meisterschaften teilzunehmen, hierfür einige Wochen lang intensiver vorbereitet. So waren sie regelmäßig in den Hessischen Hochburgen des Kata-Trainings, in Gambach und Wiesbaden, zum ge-sonderten Training und haben daneben auch noch einen Bundesoffenen Kata-Workshop besucht. Durch die erfolgreiche Teilnahme an diesen Kata-Meisterschaften hat Alexander Fleck schon den ersten von vier Prüfungsteilen der Dan-Prüfung - die Kata-Vorführung - erfolgreich ab-geschlossen. Gegen Jahresende stehen dann noch die Bereiche Stand-techniken, Bodentechniken und Judobezogene Selbstverteidigung zum erfolgreichen Abschluss der Dan-Prüfung an.

Wie im Vereinsheft 1 / 2008 bereits angekündigt, haben wir zwischen-zeitlich unsere neuen Judo-Matten erhalten. Neben einigen roten haben wir diesmal blaue Matten angeschafft. Seit einiger Zeit wer-den im Judo-Training nicht mehr immer die üblichen rot-grünen Matten ausgelegt, sondern zum Teil auch schon rot-blau oder auch blau-gelbe Matten. Bei den Südwestdeutschen und Deutschen Meisterschaften der Frauen U-17 (Bericht im Heft 1 / 2008) konnten wir uns diese neue Farb-zusammensetzung ansehen. Daher hat sich die Judo-Abteilung mal für einen Farbwechsel entschieden und blaue Matten angeschafft. Mit die-sen neuen Matten sind wir in der Lage, die komplette Halle (also etwa 150 qm) mit Judo-Matten auszulegen.

Als letzter Höhepunkt vor den Ferien stand wieder das Altenstädter Pokalturnier an. Wie fast jedes Jahr, nahmen auch diesmal wieder die Judokas der TG Friedberg an dem Pokalturnier teil. Es gingen 13 unserer Judokas an den Start, wobei 5 zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnahmen. Das Altenstädter Pokalturnier ent-spricht einer offenen Kreiseinzelmeisterschaft, da nicht nur Vereine aus dem Bereich Wetterau, sondern auch aus den Bereichen Taunus und Main-Kinzig teilnehmen.
Zuerst waren die Vertreter der Jugend U-11 an der Reihe. Hier erreich-ten Lina Langer, Josua Kalytta und Kolja Benisch jeweils den 1. Platz. Kai-Lukas Schmidt, der in der gleichen Gewichtsklasse wie Kolja Be-nisch antreten musste, verlor gegen diesen im letzten Kampf und er-reichte somit den 2. Platz.


Unsere Teilnehmer der Jugend U-11: Josua Kalytta, Lina Langer, Kai-Lucas Schmidt, Kolja Benisch

Nach dem Abschluss der Kämpfe der Jugend U-11 begann für die Teil-nehmer der Jugend U-14, U-17 und U-20 das Wettkampfgeschehen. Bei der weiblichen Jugend U-14 erreichte der Neuling Sabrina Scheer unge-schlagen den 1. Platz, Annika Class, Laura Langer und Vanessa Seitz, belegten als Teilnehmerinnen der Frauen U-17, ebenso souverän jeweils den 1. Platz.

Auch die männlichen Teilnehmer zeigten ihr Können. In der Jugend U-14 erreichte Florian Seitz unangefochten den 1. Platz ebenso wie Sergej Kazarian. Rafael Steppan erreichte, nachdem er in der Vorrunde seinen Eröffnungskampf verloren hatte, noch den 3. Platz.

Die guten Platzierungen vervollständigten Fabian Klein in der U-17 mit einem 2. Platz und Alexander Gröninger in der U-20 mit einem 3. Platz.


Hinten: Annika Class, Sergej Kazarian, Fabian Klein, Vanessa Seitz
Vorne: Josua Kalytta, Sabrina Scheer, Florian Seitz, Rafael Steppan

Am Ende konnten alle Teilnehmer eine Platzierung auf dem Siegerpodest erlangen (9 x Platz 1, 2 x Platz 2 und 2 x Platz 3).
Im Endergebnis erreichten die Friedberger Judokas mit ihren 13 Teilnehmern den 2. Platz und verfehlten nur knapp den Pokalsieg hinter dem Turniersieger Büdingen (24 Teilnehmer).

Bilder von diesem Turnier sind auf der Homepage der TG Friedberg zu finden unter: www.tg-friedberg.de / Bilder APT

Ab Mitte September stehen für den Wettkampfbereich die Bezirksmeisterschaften der Jugend U-14 an. Auch hier werden wir wieder mit einigen unserer jungen Judokas an den Start gehen und über das Ergebnis im nächsten Vereinsheft berichten. Nach den Herbstferien werden wir uns dann wieder intensiv auf Gürtelprüfungen vorbereiten.







Heft III/2008 ... Prellball

In 12 von 15 Klassen am Start - sechs Turnfestsiege!!! Sommerferien wurden mit Fahrradtouren ausgefüllt.

In der Sommerpause wurden die Mittwochabende mit verschiedenen Fahrradtouren verbracht. Neben dem Bingenheimer Ried und Ilbenstadt wurde auch die Gaststätte "alte Kelterei" in Ober - Erlenbach besucht.

Das Hessische Turnfest in Baunatal war für die Zweier-Prellballer der TG Friedberg sehr erfolgreich.
Besonders die Nachwuchs und Altersklassenteams konnten in ihren Klassen unverhoffte Turnfestsiege erspielen.
Aber auch die Teilnehmer in den anderen Spielklassen konnten erfreuliche Ergebnisse erspielen.
Während bei den Frauen 40, Frauen 30, dem Mixed 40 und den Schülerinnen schon zu Beginn des Turniers der Einzug der Friedberger Teams in das Finale erwartet werden durfte und mit einem erfolgreichen Ausgang gerechnet werden konnte, waren die beiden weiteren Finalteilnahmen eher überraschend.
Sowohl in der männlichen Jugend als auch im Mixed Jugend war es eine Sensation, dass die Friedberger Teams ins Finale kamen und diese auch noch gewinnen konnten.
Anna Lisa Hawlitschek, Florian Hawlitschek und Jutta Fritzsche waren mit jeweils zwei Turnfestsiegen die erfolgreichsten Teilnehmer für die TG Friedberg.
Anna Lisa Hawlitschek und Carina Fritzsche konnten bei den Schülerinnen gegen Carolin Eckhardt und Vanessa Reuss (TG Friedberg B) das Finale gewinnen.
Sabine Madre und Jutta Fritzsche hatten in der Klasse Frauen 30 mit Iris Kaiser und Katja Hütter vom TV Eschhofen im Finale einen sehr schweren Gegner. Jedoch gelange es den Friedbergerinnen von der ersten Minute an, das Spiel zu bestimmen und zu gewinnen.
Diese Finaleinzüge waren genauso sicher wie der Sieg von Angelika Jurida und Sabine Geißler bei den Frauen 40.
Für alle unerwartet konnten sich Lars Fritzsche und Florian Hawlitschek in der männlichen Jugend ebenso für das Finale qualifizieren wie einige Tage später Anna Lisa Hawlitschek mit ihrem Bruder Florian Hawlitschek im Mixed Jugend.
Nachdem schon der Finaleinzug in beiden Fällen eine kleine Sensation darstellte , war diese umso größer , als die Frieberger Teams als Sieger den Platz verlassen konnten.
Ihre Spielklasse klar dominierten Ralf Röbel und Jutta Fritzsche im Mixed 40.
Bei den Männern war die TG mit drei Teams am Start. Werner Fritzsche und Holger Schultheiss belegten am Ende den vierten Platz. Jörg Wendel und Michael Hussain erreichten den 7 Rang, nachdem sie in der Vorrunde sehr unglücklich den Einzug in die Finalrunde verpasst hatten.
Wolfgang Fischer und Gerhard Hess konnten den 10. Platz belegen.
In der Klasse der Männer 60 belegten Eberhard Wenzel und Dieter Wagner den dritten Platz.
Im Mixed der offenen Klasse belegte Holger Schultheiss den vierten Platz mit seiner Partnerin Anja Reile von der TG Ober Rosbach. Den achten Platz belegten Hans-Jörg Madre und Heike Hawlitschek, während das eigentlich stärkste Friedberger Team Jörg Wendel und Sabine Madre mit der Vorrundengruppe etwas Pech hatten und in der stärksten Gruppe den undankbaren dritten Platz belegten.
Im Mixed 40 starteten vier Teams für die TG. Dabei belegten Jutta Fritzsche und Ralf Röbel den 1. Platz, Sabine Geißler und Dieter Wagner teilten sich mit Werner Fritzsche und Gretel Matuschewitz den 3. Platz, während Angelika Jurida und Eberhard Wenzel den 5. Platz belegten.
Ende September beginnt die Saison 2008/2009 und die TG kann bei den Frauen in der Landesliga und in der Verbandsliga Teams stellen, die um die vorderen Plätze mitspielen können.
Gleiches gilt für die weibliche Jugend und die Schülerinnen. Bei den Männern können Werner Fritzsche und Holger Schultheiss sowie Jörg Wendel und Michael Hussain in der Landesliga starten. Während die erstgenannten in der oberen Hälfte der Tabelle mitspielen wollen wird es für Wendel / Hussain darum gehen möglichst früh den Abstiegskampf zu beenden. Wolfgang Fischer, Gerhard Hess und Hans-Jörg Madre werden in der Verbandsliga an den Start gehen.
Diese drei Teams werden auch für die TG Friedberg in der hessischen Vereinsmeisterschaft an den Start gehen und versuchen, nach dem Abstieg im letzten Jahr; wieder in die A-Gruppe aufzusteigen.