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Heft II/2008 |

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König Bürotechnik KG gratuliert der Badminton-Mannschaft TG Friedberg 1 zum Aufstieg: Herzlichen Glückwunsch!
Nachdem die erste Mannschaft in der letzten Saison in die B-Klasse aufgestiegen war, war es das erklärte Ziel dieser Saison, den Klassenerhalt zu schaffen.
Die ersten Spiele ließen hierzu berechtigt hoffen: nach dem 4. Spieltag wurde mit 5:3 ein guter Mittelplatz in der Klasse erreicht. Aber dann, wie nach einem Ruck, gab es kein Halten mehr; in der Vorrunde wurden alle weiteren Gegner klar geschlagen. Der 2. Platz nach Abschluss der Hinrunde, ein Punkt hinter dem Tabellenführer, ließ die ursprüngliche Zielvorgabe wackeln - jetzt wurde der Aufstieg angepeilt.
Das Schlüsselspiel war bereits das 2. Spiel in der Rückrunde beim Tabellenführer, der TSG Usingen. Hatte man hin der Hinrunde zu Hause noch mit 6:2 verloren wurde jetzt der Spieß herumgedreht und mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. Ab sofort galt es, kein Spiel mehr zu verlieren, denn der Ein-Punkte-Vorsprung musste gehalten werden! Der Druck war enorm und hielt bis zum letzten Spieltag an, denn auch Usingen verlor kein Spiel mehr. Das letzte Spiel beim Tabellen-Dritten, dem TV Hofheim, entschied über Platz 1 oder 2. Usingen hatte mit dem Tabellen-Fünften die lösbarere Aufgabe. Aber die Serie der ersten Mannschaft hielt. Mit einem klaren 6:2 wurde Platz 1 verteidigt und damit ein ungeplanter Aufstieg in die A-Klasse gesichert.
Leider verpasste es die 2. Mannschaft einen ähnlichen Erfolg in der C-Klasse zu erzielen, denn bei vielen Spielen fiel die Entscheidung im dritten Satz leider oft zu ungunsten unserer Spieler aus. Der vorletzte Platz mit 1:7 Punkten bereits nach der Hälfte der Hin-runde war eine denkbar ungünstige Ausgangslage für einen eventuellen Aufstieg. Da half auch leider der virus successus nicht mehr, der, ähnlich wie bei der Ersten, dann die 2. Mannschaft befiel. Obwohl in der Rest-Vorrunde und der gesamten Rückrunde nur noch 3 Punkte abgegeben wurden, reichte es in der Endabrechnung nicht mehr; zu schwer wogen die ersten "Alb-Traumergebnisse". Dass dennoch der dritte Platz in der Endabrechnung zu Buche stand, motiviert für die nächste Saison.
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Die 1. und 2. Mannschaft mit (von links)
Christian Friske, Yan Zhao, Wasim Ahmad, Reinhard Knorr, Kerstin Diegel, Markus Schmidt, Karin Janda, Ulrich Schuldt, Johanna Uhlar, Gerd Pflug, Susanne Lanz, Mark Rudel, Axel Braam, Michael Janda
Es fehlten: Katrin Bombardieri, Maren Unruh, Julia Kirch, Kai-Uwe Wenke, Lukas Proszowski und Lutz Brinkmann
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Überhaupt sieht es für die Saison 2008 / 2009 rosig aus. Dank des Zugangs etlicher starker Spieler von anderen Vereinen, sind wir in der Lage, beide Mannschaften zu verstärken und sogar noch eine dritte Mannschaft in der C-Klasse zu melden. Wir wollen den Schwung der vergangenen Saison mit in die neue nehmen und sind gespannt, was diese uns bringt ... Träumen ist erlaubt - vielleicht von der Bezirksklasse für die 1. sowie von der B-Klasse für die zweite Mannschaft.
Gebührend wurde die erfolgreiche Saison auch mit einer kleinen Party gefeiert. Bei offenem Lagerfeuer, warmem Büffet und kaltem Bier hatten wir einen schönen Abend.
Mehrere schöne Abende hatten wir auch in unserem diesjährigen Skiurlaub in Wengen / Schweiz am Jungfraujoch. Tagsüber sind wir bei überwiegend schönem Wetter auf den Brettern unterwegs gewesen - z. T. auch im Ski-Kurs, da auch Anfänger dabei waren. Abends wurde dann bei Cocktails und anderem gemütlich zusammen gesessen, erzählt, gelacht und Karten gespielt. Das war bereits das vierte Jahr, das wir einen Abteilungs-Ski-Urlaub mitsamt Familien organisiert und durchgeführt haben. Für nächstes Jahr ist der nächste Ski-Urlaub bereits in Planung - Zielvorschläge können gerne noch abgegeben werden. Außerdem soll es für alle Nicht-so-dolle-Ski-Begeisterten einen Kurz-Urlaub geben - auch da sind Vorschläge noch willkommen.
Neben der positiven Entwicklung im Seniorenbereich (sowohl sportlich wie auch im Freizeitbereich) zeichnet sich auch, dank unserer Schüler- und Jugendtrainer Susanne Lanz und Lukas Proszowski, bei der Jugend verstärktes Interesse am Badminton ab. Dies zeigt sich an der regen und zahlreichen Teilnahme von Kindern und Jugendlichen beim Training. Außerdem ist es ein Novum, dass wir für die Rundenspiele 2008 / 2009 sowohl eine Kinder- als auch Jugend-Mini-Mannschaft stellen werden.
Summa sumarum werden wir mit 5 Mannschaften in der kommenden Saison bei den Rundenspielen vertreten sein!
Um nicht aus der Übung zu kommen, nehmen wir immer wieder auch an den verschiedensten Turnieren teil. So können wir folgende Ergebnisse mitteilen:
Im A-Klassen-Turnier in Aßlar belegten Karin Janda und Gerd Pflug den 4. Platz im Mixed.
In Rödermark-Urberach belegten Kerstin Diegel und Karin Janda den 1. Platz im Damendoppel, sowie Kerstin Diegel und Markus Schmidt den 2. Platz im Mixed.
Außerdem können wir stolz mitteilen, dass wir in unseren Reihen einen amtierenden hessischen Meister haben:
Gerd Pflug belegte bei den Hessischen Altersklassenmeisterschaften im Mixed und im Herrendoppel Platz 1. Dieses hervorragende Ergebnis wurde durch den Vize-Meistertitel im Einzel noch unterstrichen.
Folgende Termine stehen bereits fest:
Am 24. Mai 2008 fahren 15 Kinder und Jugendliche nach Frankfurt Zeilsheim zum Froschkönigturnier.
Ebenfalls an diesem Tag spielen Johann Uhlar und Michael Janda beim Turnier des 1. FBC in Frankfurt.
Einen Tag später werde wir mit 3 Damendoppeln, 1 Herrendoppel und 2 Mixed beim Froschkönigturnier der Senioren in Frankfurt Zeilsheim vertreten sein.
Bis zum Saison-Start Ende August wollen wir noch das eine oder andere Turnier besuchen, um in Form zu bleiben und fit in die nächste Saison starten zu können.
Gerd Pflug, Karin Janda und Susanne Lanz
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Heft II/2008 ... Handball |

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Aus der Handballabteilung
Eine lange Saison ist vorüber. Die Handballerinnen und Handballer der TG dürfen sich über zwei Meisterschaften freuen und darüber hinaus mit einiger Zufriedenheit zurückschauen.
Unser Damenmannschaft hat in ihrer ersten Spielrunde sofort den Titel in ihrer Klasse, der Bezirkliga C geholt. Nach einem dramatischen Saisonfinale konnte man mit einem Punkt Vorsprung die Meisterschaft und den Aufstieg feiern. Ganz souverän ging die männliche B-Jugend in der Bezirksliga A durchs Ziel. Nach 18 Spielen verbuchte man 33:3 Punkte und erzielte beachtliche 512 Tore, war also pro Spiele im Schnitt fast dreißigmal erfolgreich.
Aber nicht nur die beiden Meisterteams stehen für die gute Entwicklung des Handballs in der TG. Spielen die Kleinsten, die Minis, nur in Turnieren ohne offizielle Wertung, so ging es von den E-Jugend-Mannschaften an schon um Punkte. Hier waren die Mädchen als Fünfte in der Bezirksliga B etwas erfolgreicher als die Buben, die in der gleichen Klasse spielend, den 6. Platz belegten. In der Bezirksliga A erreichte unsere weibliche D-Jugend ebenfalls den 6. Platz, während die 1. Mannschaft der Jungs dieser Altersstufe auf Platz 4 kam. Hier ist der Andrang so groß, dass zudem noch eine 2. Mannschaft spielte, die in der Bezirkliga B Erfahrung sammeln und immerhin 9 Punkte verbuchen konnte. In der komfortablen Situation zwei Mannschaften stellen zu können, sind wir auch in der männlichen C-Jugend. Die 1. Mannschaft erreichte in der Bezirkliga A einen hervorragenden 3. Platz, die 2. Mannschaft wurde Sechster in der Bezirksliga B. Die Mädchen dieser Altersstufe belegten in der Bezirksliga A Platz 8.
Unserer Männermannschaft konnte man aufgrund des Weggangs von Spielern, von länger dauernden Verletzungen und Beanspruchungen durch Beruf und Studium kaum eine Chance einräumen, ganz vorne mitzuspielen. Es gab zwar auch einige enttäuschende Spiele, aber dafür wurde man entschädigt durch Galavorstellungen, die das Leistungspotential der Mannschaft aufzeigten: so waren die Derbys gegen Södel und Griedel Spiele zum genießen, und ein bemerkenswerter Erfolg war der 2. Platz bei unserem Silvesterturnier um den Pokal der Fahrschule Kipp.
Erfreulich ist, dass die Mannschaft in der nächsten Runde zusammenbleibt, ja dass Jugendspieler, wie Kevin Kahabka, den Mannschaftskader vergrößern werden, dass zudem unser früherer Torwart Jörg Ladner wieder zu uns zurück kommt und wir hoffen können, dass Steffen Rosenschon, der Spielmacher der vergangenen Jahre, in der zweiten Saisonhälfte wieder aktiv dabei sein wird. Spielte in der abgelaufenen Saison noch eine Reserve-Mannschaft - und dies als Drittplazierte sehr erfolgreich - so werden wir nun wohl in der Lage sein, endlich wieder eine 2. Männermannschaft in die nächste Saison schicken zu können.
Wer sich noch genauer und aktuell über die Handballabteilung unterrichten will, der kann dies tun unter www.tgf-handball.de. Hier erfährt man, wer für was verantwortlich ist, wo und wann die Mannschaften trainieren; hier lassen sich alle Saisonergebnisse und die Schlusstabellen abrufen und hier kann man Firmen und Dienstleister für den eigenen Bedarf finden, die uns unterstützen.
Am Ende der Saison haben wir wieder Anlass uns herzlich zu bedanken: bei den treuen Fans, die zu unseren Spielen kamen und bei allen, ohne deren Unterstützung eine erfolgreiche Saison 2007/08 nicht möglich gewesen wäre: den zahlreichen Trainern und Betreuern, vielen Helfern, den Eltern der Jugendlichen, dem Förderverein Handball, den zahlreichen Sponsoren und den Verantwortlichen des Gesamtvereins.
Peter Schubert
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Heft II/2008 ... Handball |

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Saisonrückblick der Männer - Bezirksoberliga 07/08
Aus Sicht der Turngemeinde ist eine erfolgreiche Runde zu Ende gegangen. Vor Beginn der Spielzeit wurde die Mannschaft um das Trainergespann Thomas Keck und Sven Daxer als potentieller Abstiegskandidat gehandelt, da den Abgängen der Leistungsträger Steffen Rosenschon, Kai Fischer und Jörg Ladner "nur" Zugänge aus der eigenen Jugend gegenüber standen.
Auch in der Vorbereitung konnte man selten gute Leistungen abrufen, so dass man mit dem Ziel "Nicht-Abstieg" in die Runde startete. Entgegen den Erwartungen vieler legte das Team jedoch einen guten Start hin und war trotz einer Auftaktniederlage gegen Titelfavorit Linden auf den vorderen Plätzen zu finden.
Im Laufe der Spielzeit wurde jedoch das Problem der Mannschaft deutlich: Um ganz vorne mitzuspielen fehlt es an Konstanz. An einem guten Tag ist die Mannschaft in der Lage jedes Team in der Liga zu schlagen, dafür müssen jedoch alle Spieler ihr Leistungspotential abrufen. Dies gelang auch teilweise, so dass man unter anderem gegen Södel, Griedel, Hüttenberg und Oppershofen zu Hause punkten konnte (alles Mannschaften, die in der Tabelle vor Friedberg platziert sind).
Auf der anderen Seite jedoch brach die Mannschaft in einigen Partien völlig ein und zeigte den Fans ein zweites Gesicht, das wenig mit Spaß am Handball zu tun hatte. Sicherlich spielte hierbei das Verletzungspech während der Saison eine Rolle, in Folge dessen man unter anderem längerfristig auf Thorsten Dietzel und Jörn Mangels verzichten musste.
Der Hauptgrund für die schwankenden Leistungen dürfte jedoch reine Kopf- bzw. Einstellungssache sein, da sämtliche Spieler genügend Anlagen mitbringen um als Mannschaft eine Rolle bei der Titelvergabe zu spielen.
Zusammengefasst überwiegen dennoch die positiven Aspekte, mit dem abschließenden sechsten Tabellenplatz.. Die ehemaligen A-Jungendlichen brachten sich voll ins Training ein und sind mit Sicherheit dafür verantwortlich, dass die Trainingsbeteiligung nicht weiter gesunken ist. Zu dem zeigten die Spieler auch auf dem Spielfeld ihr Potential und dass zukünftig mit ihnen zu rechnen ist!
Im Tor stellte die TG mit Rückkehrer Boris Langer und Uwe Hergert eines der besten Goalie-Gespanne der Liga, wobei Boris Langer nach überstandener Langzeitverletzung ein tolles Comeback gelang.
Die Abwehrleistung konnte nach einem Durchhänger zu Beginn der Rückrunde stabilisiert werden, im Angriff ist man durch den neuen "Alten" Björn Bayer, der zum Jahreswechsel den Weg zurück zu seinem Heimatverein gefunden hat, variabler geworden.
Erfreulich ist es, dass alle Spieler außer Sven Daxer dem Verein erhalten bleiben. Sven wird die Mannschaft weiter als Co-Trainer und Spieler auf Abruf für Notfälle zur Verfügung stehen, sein Hauptaugenmerk gilt ab sofort der zukünftigen männlichen A-Jugend, die er als Trainer führen wird.
Neu hinzu stoßen werden, wie schon erwähnt aus der A- Jugend der SU Nieder Florstadt, Linkshänder Kevin Kahabka, ein Friedberger Eigengewächs der nach einem Jahr den Weg zurück zu seinem Heimatverein findet.
Dazu stößt, auch nach einem Jahr Gastspiel beim TSV Södel wieder Torwart Jörg Ladner.
Alles in allem sind wir also gut gerüstet, die neue Saison in der Bezirksoberliga Giessen optimistisch anzugehen.
Sehr erfreulich auch die Treue der Fans, die auch nach schwächeren Leistungen der Mannschaft, den Weg wieder in die Dieffenbach-Arena oder zu Auswärtsspielen gefunden haben.
Dafür ein großes Dankeschön!
Eure 1.Mannschaft
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Zum Team der Saison 07/08 gehören:
Hintere Reihe von links: Boris Langer, Thomas "Lego" Keck, Rene Ghouse, Christian Lebeau, Christian Kammel, Jörn Mangels, Thorsten Dietzel, Rene Spörl, Uwe Hergert, David Gauß.
Vordere Reihe von links: Sven Daxer, Tim Schäfer, Simon Ströhlke, Philip Ruppenthal, Rouven Heck, Muhamed Isabegovic, Joshua Kersting.
Es fehlen: Dennis Glaub, Jens Heuser, Damian Mahr und Benni Eisenhardt
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Junge Damenmannschaft der TG Friedberg holt Meisterschaft in ihrer ersten Saison
Mit einem überzeugenden 25:5 Sieg gegen den Tabellenletzten aus Rechtenbach feierte die Damenmannschaft der TG Friedberg nach ihrer ersten aktiven Saison ausgelassen die Meisterschaft.
Auch in Rechtenbach hallte es nach dem Schlusspfiff "So sehen Meister aus...".
Die jungen Damen haben mit einem recht deutlichen Sieg gegen Rechtenbach am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bezirksklasse C Süd nach Friedberg geholt.
Sah es vor ein paar Wochen noch eher kritisch aus diesen Erfolg feiern zu können, so konnte man mit sehr starken kämpferischen Leistungen, Siege gegen Gettenau, Griedel, Florstadt und eben Rechtenbach einfahren.
Anfang der Saison hatten sich viele ehemalige Jugendspieler und einige schon erfahrenere Spielerinnen zusammengefunden, um das Projekt Damenmannschaft in Friedberg zu wagen. Und von Anfang an konnte man einige Gegner hinter sich lassen. Probleme hatte man hauptsächlich mit der zweiten Mannschaft aus Fernwald. Hier musste man 2 Niederlagen verbuchen.
In der zweiten Saisonhälfte häuften sich zudem verletzungsbedingte Ausfälle. Glücklicherweise fanden in dieser Zeit noch einige "ältere" Rückkehrerinnen den Weg zur Mannschaft und brachten mehr Ruhe in die sehr junge Truppe.
So schafften es die Mädels allen negativen Einflüssen zum Trotz, nochmals eine Schippe zuzulegen und gestalteten die schweren letzen Spiele der Saison siegreich. Die ganze Truppe freut sich schon riesig auf die neue Saison.
Nun wird erst mal gefeiert. Gleichzeitig suchen Mannschaft und Vorstand einen Trainer/Trainerin für den Start in die Vorbereitung in die neue Saison in der Bezirksliga B.
Die Damen bedanken sich sehr für die große Unterstützung, ob auf der Trainerbank, als Zuschauer oder als Vorstand. Ganz herzlich danken sie auch den Sponsoren ihrer Trikots und Trainingsanzüge, den Firmen Auto Kuhl, Esso Ludwig und Schuhhaus Eisenreich.
Ein besonderer Dank gilt Michael Skrandies und Sven Daxer, die sich in einer schweren Phase als "Trainer auf Zeit" zur Verfügung gestellt haben und die nötige Motivation zurück in die Mannschaft gebracht haben.
Ein Glückwunsch geht natürlich auch an die männliche B Jugend, die in ihrer Klasse souverän Meister geworden ist und vor der die Mädels ihre Meisterhüte ziehen.
Meike Vierhaus
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Zum Meisterteam der Saison 07/08 gehören:
hintere Reihe von li nach re: Lisa Heuser, Meike Vierhaus, Anna Geisler, Nicole Riffel, Daria Hildebrandt, Katharina Pitz, Anika Skrandies, Margarethe Meisinger, Birgit Geisler, Michel Skrandies
sitzende reihe von li nach re: Carina Haas, Yvonne Knöpp, Stephanie Scheunert, Franziska Geier, Ramona Kretschmer , Saskia Boiselle
liegend: Suna Elden
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Heft II/2008 ... Handball |

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Der Weg war und ist das Ziel! Männliche B-Jugendhandballer der TG holen den Meistertitel in die Kreisstadt
"So sehen Meister aus ..." hallte es vielstimmig durch die Sporthalle in Kirch-Göns. Gerade hatte die männliche B-Jugend (mJB) der TG Friedberg nach einem überzeugenden 30:24 Sieg im letzten Saisonspiel gegen die HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach die Meisterschaft in der Bezirksliga A perfekt gemacht und ließ sich deshalb zu Recht vom mitgereisten "Fanclub" kräftig hochleben.
Schon in der Saisonvorbereitung zeichnete sich das handballerische Potential der "jungen Wilden" ab. Allerdings agierte das Team in dieser Phase noch spielerisch zu unbeständig. Neben guten Auftritten bei Feldturnieren gab es weniger überzeugende Leistungen in Freundschaftsspielen. Es blieb deshalb abzuwarten, wie sich die Mannschaft in der Punktrunde bewähren würde.
Der Start in die Saison 2007/08 verlief recht viel versprechend. Nach Siegen gegen die HSG Oberlahn, der HSG Gedern/Nidda, dem TSV Södel und dem TSV Grünberg, gab es im "schwarzen November" ein glückliches Unentschieden gegen den TV Hüttenberg und eine unglückliche Niederlage gegen die JSG Rechtenbach/Vollnkirchen.
Das kleinere Rückschläge eine funktionierende Einheit nur stärker machen, bewies sich auch bei der mJB.. Die "Jungs" rückten nun noch enger zusammen, arbeiteten sehr konzentriert im Training und konnten deshalb alle folgenden Rundenspiele für sich entscheiden. Wobei sich das Team, sehr zur Freude des Betreuergespanns Rene Spörl und Michael Skrandies, auch in kritischen Spielsituationen als nerven- und willensstark präsentierte.
Der Titelgewinn der Friedberger Mannschaft ist das Ergebnis einer konzeptionell an Vorgaben des Deutschen Handballbundes ausgerichteten Jugendarbeit über alle Altersgruppen der Handballabteilung der Turngemeinde hinweg. Dieser Weg wird auch weiterhin beschritten, denn oberstes Ziel der TG-Jugendtrainer ist es die Entwicklung der Nachwuchshandballer/innen nachhaltig zu fördern, die Freude am Handballspiel zu erhalten und natürlich die Jugendlichen bei der Erreichung ihrer sportlichen Ziele nach besten Kräften zu unterstützen. Wenn es dann dabei einen Meistertitel zu feiern gibt, freut sich das gesamte Betreuerteam auch über diese Art der Bestätigung ihrer guten Arbeit.
Abschließend möchte sich die Mannschaft bei allen Förderern (Eltern, Verein und Sponsoren) recht herzlich bedanken und hofft, dass auch weiterhin eine aktive Unterstützung der TG-Jugendarbeit erfolgen wird.
Ein besonderer Gruß und damit verbundene Glückwünsche gehen an das Damenteam der Turngemeinde, die ebenfalls eine Meisterschaft feiern dürfen. "Liebe Damen", die Spieler der männlichen B-Jugend ziehen ihre "Meisterhüte" vor euch ;-)
Michael Skrandies
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Zum Meisterteam der Saison 07/08 gehören:
Marco Zinnel, Tobias Skrandies, Jannik Engfeld, Jöran Mahr, Eduard Hoffmann, Mathias Haas, Thomas Haas, Dennis Scholl, Viktor Weitz, Tinga Quedraogo, Patryk Alker, Kevin Müller ,sowie die Betreuer Rene Spörl und Michael "Michel" Skrandies
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Heft II/2008 ... Handball |

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Handball-Spielfeste der TG Friedberg
Zum ersten Mal veranstaltete die Turngemeinde Friedberg Anfang April drei Handball-Spielfeste für Vorschulkinder, um bereits diese Altersgruppe an den Handballsport heranzuführen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Anna Geisler, die in der TG ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, und dem TG Jugendhandball-Betreuerteam.
Gerne nahmen das Kinderhaus Wetterau, die Kindertagesstätten Räuberhöhle und Farbklecks, der Kinderhort Tintenklecks und der evangelische Kindergarten das Schnupperangebot der Handballabteilung der TG Friedberg an und stellten sich den "Bewegungherausforderungen" in der Dieffenbach-Sporthalle.
Die "Arena" wurde für das Spielfest in einen Handballspielbereich und eine Bewegungslandschaft unterteilt. Das Spielfeld wurde altersgerecht verkleinert und auch die Tore in ihren Abmessungen an die Jugendlichen angepasst.

Wie bei jedem Ballspiel mussten auch bei diesem Event Mannschaften gebildet werden. Jede Gruppe brauchte natürlich einen Namen und selbstverständlich auch einen Teamchef. Die Namen der Mannschaften wurden aus den allen Kindern bekannten Asterix-Comics geliehen und die Teamchefs kurzerhand aus den Reihen der Spielfest-Betreuer bestimmt. Per Losverfahren entstanden somit die Teams Asterix, Obelix, Miraculix und Troubadix.
Während nun Asterix gegen Obelix unter Anleitung eines TG-Jugendbetreuers die ersten Schritte auf dem Handballfeld versuchten, konnten sich die übrigen Gruppen in der Bewegungslandschaft tummeln. Hierbei handelte es sich um einzelne Spielstationen, die den Teilnehmern bestimmte motorische Fähigkeiten abverlangten. Die Kinder sollten weitgehend eigenständig herausfinden, was sie mit den Geräten und Übungen anfangen konnten, wobei viele hierbei eine besondere Kreativität entwickelten. So konnte auf Wackelbrettern und Pedalos das Gleichgewicht trainiert, auf Rollbrettern ein Parcours bewältigt und dabei die Rumpfmuskulatur gestärkt werden. Andernorts war Geschicklichkeit beim Werfen mit Handbällen auf Kartons gefragt oder es wurde höchste Konzentration beim Balancieren von Luftballons über eine Bank verlangt. Nach einer vorgegebenen Zeit wurden neue Teams aufs Handballfeld gerufen, so dass jedes Kind die Gelegenheit hatte den dynamischen Teamsport kennen zu lernen.
Selbstverständlich musste bei den Teams aus dem "kleinen gallischen Dorf" nach solch einer körperlichen Anstrengung auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Die Wildschweinbraten in Form von Karotten-, Paprika-, Gurken-, Birnen- und Apfelstückchen, sowie die Zaubertränke (Mineralwasser und Apfelsaft) wurden von der Turngemeinde bereitgestellt.

Nach gut zwei Stunden war schließlich jeder mehr oder weniger geschafft und die Teams wurden im Rahmen einer Teilnehmerehrung mit einer kleinen Leckerei belohnt.
Fazit: Alle hatten einen riesigen Spaß und so manche oder mancher hatte bereits sein Interesse am Handballspiel bekundet. Und was noch viel wichtiger war - Troubadix hat nicht gesungen!
Michael Skrandies
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Aktuelles aus der Abteilung |

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Heft II/2008 ... Judo |

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Laufende Änderungen
Zu Beginn eines jeden Jahres gibt es als erstes immer die Neuerungen der Wettkampf- und Sportregeln. Jeder Verein muss sich hierüber immer informieren um diese Neuerungen bei dem normalen Sportbetrieb be-rücksichtigen zu können. Wir sind in der glücklichen Lage, dass unser Trainer Horst Scheer zugleich auch Kampfrichter des Hessischen Judo-verbandes ist. Die Kampfrichter erfahren alle Neuerungen der Sport- und Wettkampfregeln auf ihren Fortbildungslehrgängen und müssen deren Anwendung auch dort immer praktisch üben. Dadurch können die Trai-ner der Judo-Abteilung diese Neuerungen, soweit sie für unsere Ju-gendgruppen von Bedeutung sind, immer im Training berücksichtigen und den Kindern und Jugendlichen vermitteln. Wenn daher manchmal im Training Techniken und Regeln plötzlich etwas anders vermittelt werden als mancher es vielleicht ehemals kennengelernt hat, beruht dies auf der Anpassung an die neuen Regelungen.
Sportlerehrung
Im März wurde durch die Stadt Friedberg wieder die jährliche Sportlereh-rung für erfolgreiche Jugendliche Sportler/innen der Friedberger Sport-vereine durchgeführt. Wie in den Vorjahren hatte die Judo-Abteilung der TG Friedberg auch dieses Jahr wieder mit einigen Sportlern an der Sportlerehrung teilgenommen. Geehrt wurden:
1. Laura Langer
2. Fabian Klein
3. Florian Seitz
Vanessa Seitz schlägt sich gut bei den "Deutschen"
Die Wettkampfsaison im Judo beginnt stets mit den Hessischen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer der Altersklasse U-17. Dieses Jahr wurden diese Meisterschaften in Pfungstadt durchgeführt. Weil man in den Weihnachtsferien kein Wettkampftraining durchführen konnte und somit ein gewisser Trainingsrückstand bestand, nahm von der TG Friedberg nur Vanessa Seitz an dieser Meisterschaft teil.
In ihrer Gewichtsklasse bis 40 Kg musste sie insgesamt 4 Kämpfe bestreiten und belegte am Ende den 2. Platz. Damit erreichte sie die Teilnahmeberechtigung an den Südwestdeutschen Meisterschaften in Kaiserslautern.
Neben der Ferienpause hatte Vanessa Seitz auch den Nachteil eines verletzungsbedingten Trainingsrückstands aufgrund einer Schulterverletzung. So war diese Meisterschaft für die Kämpferin als auch ihrem Trainer Horst Scheer anfänglich mehr als Test gedacht.
Ihren ersten Kampf gegen eine Gegnerin aus Pfungstadt konnte sie sehr schnell nach 3 Sekunden mit einem Ko-Uchi-Gari (Fußwurf) beenden, somit war ihr sofort angesetzter Haltegriff hinfällig.
Aufgrund des weiteren Ablaufes der Kämpfe in ihrer Gewichtsklasse wurden die Kampftaktiken und das Kampfverhalten ihrer Gegnerinnen gut beobachtet um die Wurfvarianten und Taktiken abstimmen zu können.
Im Bereich der U-17 haben die erfahrenen Kämpferinnen schon ihre Spezialtechniken und ihr taktisches Verhalten sehr stark entwickelt und versuchen dies in ihren jeweiligen Kämpfen konsequent umzusetzen.
Ihre nächste, defensiv eingestellte, Gegnerin aus Bad Homburg konnte Vanessa mit einer Kombination aus Tai-Otoshi (Armwurf) zu Ko-Soto-Gake (Fußwurf), ebenfalls schnell bezwingen.
 Sieg mit ihrer Spezialtechnik gegen die Kämpferin aus Bad Homburg
Der dritte Kampf gegen eine Kontrahentin aus Geisenheim erbrachte nach erfolgreichem Wurf nur eine Yuko-Wertung (mittlere Wertung). Vanessa gewann diesen Kampf ebenfalls vorzeitig mit einem Haltegriff (25 Sekunden Haltedauer).
Im letzten Kampf traf sie auf die bis dahin ebenfalls unbesiegte Gegnerin aus Wüstems (Taunus). Beide Kämpferinnen gingen von Anfang an kompromisslos zur Sache und schenkten sich nichts. Im Laufe eines längeren Bodenkampfes konnte die Kämpferin aus Wüstems eine Un-achtsamkeit von Vanessa ausnutzen und eine Würgetechnik ansetzen und durchführen.
Am Ende waren sowohl Vanesa Seitz als auch ihr Trainer Horst Scheer mit dem 2. Platz aufgrund der eingeschränkten Wettkampfvorbereitung mehr als zufrieden.
Bei den Hessischen Einzelmeisterschaften qualifizieren sich jeweils die ersten 3 Plätze einer Gewichtsklasse für die Südwestdeutsche. Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften treffen dann die jeweils Qualifizierten der 4 Landesverbände (Hessen, Saarland, Rheinland, ...) aufeinander. So können in einer Gewichtsklasse maximal 16 Kämpferinnen teilnehmen.
In der Gewichtsklasse von Vanessa hatten sich aus den jeweiligen Landesverbänden insgesamt 13 Kämpferinnen für die Südwestdeutsche Meisterschaft qualifiziert.
Bevor der erste richtige Wettkampf auf den Judo-Matten stattfindet, müssen die Kämpferinnen erst den Kampf gegen die Waage gewinnen. Wer sich auf Landesebene in einer Gewichtsklasse qualifiziert hat, muss auch bei der nächst höheren Meisterschaften in dieser Gewichtsklasse antreten. Da die Abstände zwischen diesen Meisterschaften mindestens zwei, manchmal aber auch fast vier Wochen betragen, ist das Halten des Gewichtes für die jungen Frauen nicht selten eine Herausforderung.
Bei den Ländervergleichen, zu denen die Südwestdeutschen Meisterschaften gehören, ist es üblich, dass im ersten Kampf nie die Kämpferinnen eines Landesverbandes aufeinander treffen. Auf der Hessischen Ebene hat man den Vorteil, dass die guten Kämpferinnen schon seit Jahren aktiv sind und man diese auf Turnieren schon gesehen oder bereits gegen sie gekämpft hat. Bei den Ländervergleichen ist dies jedoch nicht möglich.
Im ersten Kampf bei den Südwestdeutschen gewann Vanessa gegen eine Kämpferin aus Bad Kreuznach (3. Platz der Landesentscheidung).
Bei diesen Kämpfen konnten Vanessa und ihr Trainer Horst Scheer feststellen, dass die Kämpferinnen dieses Wettkampfes über ein sehr hohes technisches Niveau verfügen und Fehler bzw. Unaufmerksamkeiten kon-sequent für eigene Wurftechniken ausnutzen. Dies mussten insbesonde-re die anderen Hessischen Vertreter dieser Gewichtsklasse feststellen, die alle ihre Auftaktkämpfe verloren, danach schon in der Trostrunde waren und hier auch sehr früh ausschieden.
In der zweiten Runde traf Vanessa auf die Saarländische Meisterin, die bereits Trägerin des brauen Gürtels war, was in dieser Altersklasse noch nicht so oft vorkommt. Statt wie sonst üblich sofort offensiv anzugreifen, wartete Vanessa diesmal auf Aktionen ihrer sehr zurückhaltend agieren-den Gegnerin. Sie konnte ihre Gegnerin erfolgreich mit einer Fußtechnik zu Boden werfen und mit anschließendem Haltegriff bezwingen.
Danach traf sie wieder gegen eine Kämpferin aus dem Rheinland, deren Spezialität, wie bei fast allen Teilnehmerinnen aus dem Rheinland, im Bodenkampf, insbesondere bei Würge- und Hebeltechniken lag. Die zu-vor mit ihrem Trainer besprochenen Abwehrmaßnahmen gegen diese Bodentechniken wurden von Vanessa auch konsequent umgesetzt und somit versuchte der Rheinländerin ihr Glück im Stand. Hier war Vanessa ihr jedoch klar überlegen und gewann mit ihrer Spezialtechnik einem lin-ken Tai-Otoshi. Durch diesen Sieg hatte erreichte Vanessa das Finale der Gewichtsklasse bis 40 Kg und sollte wieder auf eine Kämpferin aus dem Rheinland treffen. Der Finalkampf wurde von beiden sehr verbissen geführt und die Gegnerin beendete ihn einen Hüftwurf.
Durch diesen 2. Platz hatte sich Vanessa Seitz für die Deutschen Meisterschaften in Schwäbisch-Gemünd qualifiziert.
Obwohl in allen Gewichtsklassen mindestens immer eine Teilnehmerin aus Hessen im Finale stand, konnten am Ende nur zwei Hessische Teilnehmerinnen einen Meistertitel erlangen.
Bei den Deutschen Meisterschaften treffen dann die jeweils Qualifizierten der 6 Gruppenebene (Süd, Südwest ...) aufeinander. So nehmen in jeder Gewichtsklasse insgesamt 24 Kämpferinnen teil. Dort sind dann nicht nur die sehr starken Landesverbände (wie Bayern, Nordrhein-Westfalen, Berlin..) vertreten, sondern zum Teil auch die Nachwuchs-kämpferinnen aus den Bundesligavereinen.
Nachdem Vanessa Seitz die Vorrunde problemlos absolvieren konnte, ereilte sie in der Zwischenrunde das Pech. Ihre erste Gegnerin in der Zwischenrunde aus Berlin-Brandenburg beherrschte sie klar, bis sie sich bei einer Kampaktion eine Muskelverletzung zuzog. Vanessa kämpfte mit Schmerzen weiter aber unterlag ihrer Gegnerin.
Damit musste sie in der sogenannten Trostrunde weiterkämpfen. Hier kann man aber immer noch bis zum 3. Platz vorkommen. Bei ihrem nächsten Kampf hatte sie überraschendes Glück, weil ihre Gegnerin nicht mehr zum Kampf antrat. In dem nächsten Kampf griff Vanessa trotz ihrer Verletzung die Gegnerin aus Berlin-Brandenburg beherzt an und ging nach 30 sec. mit einer mittleren Wertung (Yuko) in Führung. Sie verlor jedoch den Sieg durch eine kleine Unachtsamkeit.
Dadurch hatte sie den Einzug in die Endrunde (Plätze 1 - 7) verpasst.

 Bilder aus diesem letzten Kampf
Vannesa Seitz hat gezeigt, dass sie - auch als Vertreterin eines kleinen Vereins - trotz des enorm hohen technischen Niveaus dieser Deutschen Meisterschaft hier durchaus mithalten kann, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass für die insgesamt 14 weiblichen Teilnehmerinnen aus Hessen am Ende nur eine einzige Medaille heraussprang.
 Trainer und Kämpferin
Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften stellt nicht nur für Vanessa Seitz den größten Erfolg ihrer sportlichen Laufbahn dar, es ist auch der größte Erfolg in der Geschichte des Judos bei der TG Friedberg.
Neben dem regulären Training hat sich Vanessa schon länger in vielen gesonderten Trainingseinheiten mit ihrem Trainer Horst Scheer intensiv auf Wettkämpfe vorbereitet. Einen großen Anteil an ihrem Trainingser-folg hat jedoch auch ihr Trainingspartner, ihr Bruder Florian. Ohne dessen Mitwirkung hätte sie ihre intensive Wettkampfvorbereitung nicht durchführen können.
Techniklehrgang mit erfolgreicher Prüfung
Neben dem Wettkampf wurden natürlich auch die anderen Bereiche, wie zum Beispiel die Fortbildung nicht vernachlässigt. So haben unsere Trai-ner Alexander Fleck und Horst Scheer, sowie einige unserer Judokas an einem speziellen Techniklehrgang in Wettenberg (Wetzlar) teilgenom-men. Der Lehrgang wurde von zwei der höchsten Dan-Träger Hessen (E. Richter und B. Hubner, jeweils 6 Dan) geleitet. Hierbei wurden nicht nur die Techniken der Prüfungsordnung für den blauen und braunen Gürtel, sondern auch sehr viele Varianten und Abwandlungen von be-kannten Stand- und Bodentechniken vermittelt. Für interessierte Teil-nehmer bestand an diesem Lehrgang auch die Möglichkeit, die Prüfung für den brauen Gürtel (1. Kyu) abzulegen. Prüfungen für den braunen Gürtel dürfen nicht mehr in den Vereinen, sondern nur noch bei den Bezirksprüfungsbeauftragten abgelegt werden.
Von unseren Teilnehmern nahm Jana Kemmler, die sich unter der Anlei-tung von Alexander Fleck hierzu intensiv vorbereitet hatte, an dieser Prü-fung teil. Bei der Prüfung für den braunen Gürtel muss neben den Prü-fungsfeldern Fallschule, Wurftechniken, Bodentechniken sowie Anwen-dungsaufgaben Stand und Boden auch noch die Prüfungsbereiche "Vor-kenntnisse" und "Kata" beherrscht werden. Während der Bereich Vor-kenntnisse durch regelmäßiges Üben und Wiederholen bei Fortgeschrit-tenen Judoka in Fleisch und Blut übergeht, stellen die Komplexe "Stand, Boden und Kata" an die Prüflinge hohe Anforderungen. Neben dem be-herrschen der reinen Grundtechniken im Stand und Boden müssen diese Techniken auch anhand realistischer wettkampfbezogener Situationen demonstriert werden. Nachdem Jana das geforderte Prüfungsprogramm erfolgreich vorgeführt hatte, erhielt sie von den Prüfern die Prüfungsur-kunde zur bestandenen Braungurtprüfung. Wir gratulieren unserem neuen Braungurt herzlich zur ihrer erfolgreichen Prüfung.
Weiterbildung bei unseren Senioren
Alexander Fleck ist neben dem normalen Training schon seit einiger Zeit in die Dan-Vorbereitung für den 2. Dan eingestiegen. Das bedeutet für ihn, dass er viele Wochenenden bei "Dan-Vorbereitungslehrgängen" verbringen darf. Neben diesen Lehrgängen ist er zwischenzeitlich auch regelmäßig zum Training bei einem der hessischen "Judo Gurus" (Ernst Richter) um sich noch intensiver auf die in diesem Jahr geplante Dan-Prüfung vorzubereiten.
Unser Trainer Horst Scheer, der seit vielen Jahren als Kampfrichter tätig ist, nimmt dadurch an internen Lehrgängen der Kampfrichter teil. Bei diesen Lehrgängen werden interessierten Kampfrichtern von Bundesli-gakämpfern oder Landestrainern die aktuellen Entwicklungen im Wett-kampfgeschehen gezeigt.
Von dieser Fortbildung der beiden Trainer profitieren nicht nur die Erwachsenen sondern auch unsere jungen Judokas, weil die Trainer diese Kenntnisse natürlich auch in die Gürtelvorbereitung oder Wettkampfvor-bereitung einbringen.
Ende einer Trainerlaufbahn
Einer unserer altgedienten Trainer, Heiko Klein, der seit vielen Jahren als lizenzierter Trainer tätig war kann aus beruflichen und privaten Grün-den diese Trainertätigkeit nicht mehr ausüben. Unser Abteilungsleiter Thomas Leonhardt dankte Heiko Klein im Namen der Judo-Abteilung für dessen langjährige Tätigkeit.
Unser Training wird zurzeit von den fünf lizenzierten Übungsleitern Thomas Leonhardt, Alexander Fleck, Bernd Wagner, Valentin Gangur und Horst Scheer geleitet. Im Jugendbereich hat Vanessa Seitz zwischen-zeitlich erfolgreich an einem Sportassistenten-Lehrgang teilgenommen. Bei dem Sportassistenten-Lehrgang werden Jugendliche ausgebildet, um unter Leitung eines Trainers, anderen Kindern und Jugendlichen die Grundlagen des Judos und verschiedene Techniken zu vermitteln und einen Trainer zu unterstützen.
Vor österliche Prüfung
Kurz vor Ostern war für einige unsere Neulinge der Mittwochsgruppe ein Tag der Spannung angesagt. Nach einiger Vorbereitungszeit konnten sie ihr erlerntes Wissen in der Gürtelprüfung zeigen, um so ihren ersten "Farbgürtel" (weiß-gelb) zu erreichen.
Ebenso wie bei Wettkämpfen werden bei Gürtelprüfungen von den Judokas Konzentration, technisches Können, Einsatzbereitschaft und Kör-perbeherrschung abverlangt. Nachdem die anfängliche Nervosität abge-legt war konnten sie ihre Techniken, wie sie es im Training geübt hatten, den Prüfern vorführen. Nach etwa 11/4 Stunde war für die Teilnehmer dann die Prüfung erfolgreich beendet. Bestanden haben:
Andre Collieo
Igor Kronin
Samuel Orth
Daniel Stelke
Julius Vang Phan
Da sich unsere Mittwochsgruppe zwischenzeitlich eines sehr starken Zuspruchs erfreut, werden wir nach den Sommerferien wahrscheinlich einige der "Farbgurte" ansprechen und sie in eine der anderen Trainingsgruppen wechseln lassen.
Neue Judomatten
Die Jahre des regelmäßigen Trainings lassen natürlich auch an unseren Judomatten die Zeichen der Zeit erkennen. Ein Teil der Matten sind doch sehr mitgenommen, so dass sie nur noch am Rand gelegt werden kön-nen. Nachdem wir den Vorstand in den letzten zwei Jahren auf die Situa-tion hingewiesen haben, erhielten wir nach der Mitgliederversammlung die erfreuliche Nachricht, dass unserem Antrag zum Kauf von neuen Matten zugestimmt wurde. Die notwendigen Gelder werden von der TG Friedberg bereit gestellt. Die Matten sind schon bestellt und wir hoffen diese noch vor den Sommerferien zu bekommen.
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Heft II/2008 ... Skilauf |

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Was braucht der Skifahrer noch...?
Die Grimaldis von Monaco tun es, Prinz Charles tut es - tut er's auch mit Camilla? - die norwegische Königsfamilie tut es, "Kaiser" Franz tut es, tut es auch Angie M.? Wir tun es jedenfalls, und das zum 39. Male! Schifoahrn is sooo schee in Ramsau am Dachstein, wo 20 junge und ältere Fans unter Leitung von Heiner Knollmann vom 23.-30. März 2008 wieder sportlich-gesellige Tage im Hotel "Landhaus Ramsau" und auf den Pisten der Tauernkette verbrachten. Ja, und was braucht der Skifahrer noch...? Einen g'führigen Schnee - und den gab's an Ostern plötzlich reichlich, weil es auch das kälteste Osterfest seit der Aufzeichnung der Wetterdaten war. Ganz Europa bibberte, hier und dort wurden Bergpässe gesperrt, es gab jede Menge Unfälle auf den Straßen, manche Wagen und Busse wurden bei Eisglätte von heftigen Windböen in den Graben geweht. Am Ostermontag mußte ausgerechnet zum 100. Geburtstag der Radrennklassiker "Rund um Köln" abgesagt werden und die Wetterauer Zeitung vom 28.3.'08 vermeldete nicht nur Hochbetrieb auf den perfekt präparierten Pisten in Österreich, sondern auch in den Kliniken, wo geschätzte 60.000 Skifahrer und Snowboarder, darunter etwa ein Drittel Deutsche, wegen Knochenbrüchen, Schädel- oder Wirbelsäulenverletzungen die Chirurgen fast rund um die Uhr beschäftigten. Hanno Bilek vom Innsbrucker Institut für alpine Sicherheit zählte in der zu Ende gehenden Saison 21 Tote, die unter anderem auf Kollisionen auf der Piste (5), mit feststehenden Hindernissen (4) und auf Herzinfarkte (4) zurückzuführen waren.
"Viele, vor allem Ältere, überschätzen sich total. Am Mittag wird auf der Hütte kräftig gezecht (nicht bei uns!), dann geht es in hohem Tempo zur Abfahrt. Dass nur 9% aller Unfälle Zusammenstöße sind, grenzt angesichts des Gedränges (mehr als 10 Mio. auf Austrias Pisten 2007/8) schon an ein Wunder. Die Sitten auf den Pisten werden rauher, es kommt häufiger zur 'Fahrerflucht'." Aber Eigenverschulden steht noch immer weit an der Spitze, und das bedeutet natürlich auch eigene Verantwortung: Skigymnastik schon ab dem Herbst, schützende Ausrüstung (in unserer Gruppe hatten neben den drei Kindern mehrere Erwachsene, wie der Jungsiebziger "Gagges", erstmals Helme auf!), Anpassung der Fahrweise an Schnee- und Wetterbedingungen und eigenes Können, etc. Nach diesen Kriterien zu urteilen, haben unsere Teilnehmer verantwortungsvoll gehandelt, denn bis auf Edgars Purzelbaum und Heriberts Tiefschneetest waren alle "Umfaller" harmlos.
Wir konnten ein paar Neue in unserer Mitte begrüßen, wie den "schwäbischen Ockschter" Jürgen oder Brigitte und Herbert, die alle prima zur TG-Truppe paßten. Aber wir vermißten auch ein paar gute Freunde bei dieser Fahrt: Pit und Ingrid, die vom Onkel Doktor die rote Karte gezeigt bekamen; Michael, das Nachschlagmonster, wurde vom Abendroth'schen Marburg gefangen gehalten; James von Stansted schüttelte zur gleichen Zeit den Roten in Castros Kuba die Hand; Dr. Jürgen F. war aus familiären Gründen abtrünnig und trieb sich, glaube ich, in Ischgl rum. Auch Anderes war nicht so wie sonst: Wir hatten zwar super Pisten, aber zu wenig Sonne; wir machten keine Hüttenwanderung, weil zu viel Schnee sich türmte (oder waren wir zu faul?); wir tanzten nur auf den Pisten, aber nicht in der Disco. Hauser Kaibling, Planai, Reiteralm, Fageralm waren unsere wechselnden Ziele und dann war Erholung im Wellness-Bereich vom "Landhaus" angesagt: Türkische Dampfsauna, nordische oder Infrarotkabine, Schwimm- oder Sprudelbad, Heubett und was sonst noch den Muskeln und der Seele gut tut. Nicht zu vergessen die üppigen und leckeren Morgenbuffets und Abendmenus, die uns wieder zu Kräften brachten. Bei Bier, Marille, Veltliner und Zweigelt ließen wir's uns gutgehen; schlecht erging es manchem Spieler beim "Murksen"; den Fußballfans ging's wohl beim 4:0 der deutschen Mannschaft beim EM-Gastgeber Schweiz.
Fazit: Wir fanden die Skifreizeit toll und freuen uns auf die Woche vom 15.-22. März 2009. Dann lassen wir's zum 40. Jubiläum in der Ramsau krachen! Bist Du dabei?
"Rodi" Köbel
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Vorsicht, 1. Vorsitzender Bruno Kraft in Abwehrstellung!
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Vor der Talfahrt ein letzter Trunk in der "Steireralm" (Reiteralm).
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Hüttenrunde auf der Fageralm.
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Auf der Reiteralm mit wolkigem Dachstein im Hintergrund.
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Teil der TG-Gruppe auf der Reiteralm.
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