|

|
Heft I/2008 ... Badminton |

|

|
Den Tabellenführer von der Platte gefegt
Mit einem nie gefährdeten 7:1 Sieg wahrte sich die 1. Mannschaft der TG Friedberg die Chance zum erneuten Aufstieg in die nächst - höhere Spielklasse (A-Klasse), nachdem sie erst in diesem Jahr in die B-Klasse aufgestiegen war. Platz 2 nach Ende der Vorrunde mit nur einem Punkt hinter dem Herbstmeister von der TSG Usingen berechtigt zu dieser Hoffnung.
Das Spiel gegen den Tabellenführer TV Hofheim war das Schlüsselspiel in der Hinrunde. Die bisher ungeschlagenen und hoch gepriesenen Gäste traten in ihrer Standardbesetzung an und hatten nach ihren bisherigen Erfolgen auf dem Papier natürlich alle Chancen auf ihrer Seite.
Die TG hoffte dennoch zumindest auf ein Unentschieden mit einem heimlichen Kokettieren auf einen knappen Sieg. Dieses erhielt schon rasch Nahrung nach schnellen Erfolgen in den ersten drei Spielen: Im Damendoppel legten Karin Janda und Kerstin Diegel mit 21:15 und 21:9 den Grundstein, den das 2. Herrendoppel (Wasim Ahmad und Yen Zhao) mit 21:15 und 21:18 erweiterte und der schließlich durch das 1. Herrendoppel (Axel Braam und Gerd Pflug) mit 21:14 und 21:15 ausgebaut wurde; es fehlte nur noch ein Punkt für das angepeilte Remis. Den steuerte Wasim Ahmad im 2. Herreneinzel mit einem klaren Sieg (21:18, 21:10) in seinem bisher besten Spiel bei. Einen kleinen Dämpfer auf die aufkeimende Euphorie versetzte die Niederlage im Dameneinzel von Karin Janda gegen eine hochfavorisierte Gegnerin. Das Mix mit Kerstin Diegel und Gerd Pflug machte schließlich aus Träumen Realität: 21:18 und 21:10 brachten den wichtigen 5. Punkt. Damit aber nicht genug; in einem packenden Dreisatzspiel erzielte Yen Zhao den 6. Punkt. Den Sack zu machte schließlich Axel Braam mit einem Gegner, der aus lauter Abneigung vor einem direkten Punkt manchmal nicht wusste wie und wohin er spielen sollte, hauptsache spektakulär. Aber auch hier wusste Axel Braam eins draufzusetzen.
Aber auch die 2. Mannschaft ließ sich nicht lumpen. Trotz einiger Weihnachtsfeier-geschädigter landete sie mit ebenfalls 7:1 einen ebenso klaren Sieg gegen SG Frankfurt-Höchst. Mit diesem Sieg erspielten Susanne Lanz, Johanna Uhlar, Michael Janda, Reinhard Knorr, Christian Friske und Mark Rudel in der C-Klasse Frankfurt den 5. Platz in der Hinrunde. Dass es dieser Platz dennoch in sich hat, zeigt ein Blick auf den Punktestand: 3 Punkte hinter Platz 2. Hier ist noch Musik drin, mit Einsatz und ein bisschen Glück ist auch hier ein Aufstieg möglich.
Zur Rückrunde, die mit Heimspielen (in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule) am 20. und 27. Januar beginnt, haben wir Verstärkung bekommen, sodass beide Mannschaften mit Optimismus in die Rückrunde starten können.
Am 20. Januar um 10 Uhr spielt die 1. Mannschaft gegen den VfL Zeilsheim (Tabellenletzter).
Die zweite Mannschaft startet am 27. Januar um 12 Uhr gegen die Mannschaft aus Usingen in die Rückrunde. Usingen ist direkter Tabellennachbar (4. Platz) mit gleichem Punkte-, jedoch besserem Spieleverhältnis.
Die genauen Tabellen sind unter www.alleturniere.de einzusehen. Dort sind auch alle Spieltermine zu finden.
Erfreuliches aus der Kinder- und Jugendabteilung
Da das Interesse an Badminton in diesem Bereich innerhalb der letzten 1,5 Jahre kontinuierlich gestiegen ist, wurde die Sporthalle des Burggymnasiums zu klein. Im Durchschnitt besuchten montags ca. 16 bis 20 Kinder das Training. Nach langem Suchen und in vielen Gesprächen konnte im Dezember noch eine freie Hallenzeit gefunden werden, sodass es nun möglich ist insgesamt drei Trainingszeiten im Kinder- und Jugendbereich anzubieten: Die 9 bis 12jährigen trainieren nun samstags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr in der Turnhalle der Adolf-Reichwein-Schule, die 13 bis 15-jährigen montags von 17 bis 18 Uhr in der Sporthalle des Burggymnasiums und die Jugendlichen ab 15 Jahren trainieren donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule.
Vor allem für die Montagsgruppe brachte dies Veränderungen mit sich, da diese Gruppe geteilt werden musste. Um aber auch in Zukunft gutes Training anbieten zu können, war dieser Schritt notwendig, denn wir möchten versuchen, auch den Kinder- und Jugendbereich auf mittelfristige Sicht in den Rundenspielen zu etablieren und für die Seniorenmannschaften Nachwuchs aus der eigenen Jugend zu gewinnen.
Bei weiteren Fragen stehen die Abteilungsleiterin bzw. Lukas Proszowski als Trainer der Donnerstags- und Samstag-Gruppe gerne zur Verfügung.
So gut es momentan im Kinder- und Jugendbereich läuft, desto weniger gut sind die Informationen, die aus der Hobby-Gruppe kommen. Zur zeit scheint es so, als wären die Trainingstermine der Hobbygruppe mit 8 bis 10 Spielerinnen und Spielern pro Abend eher nur mäßig gut besucht, sodass wir nicht an die Zahlen von vergangenem Winter (teilweise zwischen 20 und 24 Badmintonbegeisterten) heranreichen können ... Schade!
Weitere Events in unserer Abteilung:
Am letzten Sonntag der Herbstferien haben wir ein internes Abteilungsturnier veranstaltet. Wie die Fotos belegen, hatten alle dabei sehr viel Spaß ... und auch das leibliche Wohl ist nicht zu kurz gekommen.
Am ersten Advent haben wir unsere inzwischen schon lieb gewonnene Weihnachtsfeier im TG Vereinsheim gefeiert. Bei leckerem Essen wurde zusammen gesessen und die eine oder andere Anekdote aus dem Badminton-Sport erzählt. Außerdem wurden den Trainern und der Abteilungsleiterin für Ihre im vergangenen Jahr geleistete Arbeit gedankt.
Bereits am Mittwoch darauf, dem Nikolaustag, bekam das Mannschaftstraining Besuch vom Nikolaus. Gerd Pflug übernahm diese Rolle und lobte und kritisierte seine Schäfchen für ihr Engagement während des Trainings. Nach den Belohnungen in Form von Plätzchen startete ein kleines Nikolaus-Turnier, bei dem alle Beteiligten sehr viel Spaß hatten.
Auch Abseits der Badmintonfelder unternimmt die Abteilung Einiges zusammen: so waren einige von uns mit ihren Familien in den Winterferien zusammen im Ski-Urlaub. Ein ausführlicher Bericht darüber erscheint in der nächsten Ausgabe der TG-News.
Im nächsten Heft können wir euch dann die neuesten Entwicklungen aus dem Mannschaftssport (Aufstieg oder nicht?!?) sowie aus der Kinder-, Jugend- und Hobbygruppe mitteilen. Bis dahin ...
Susanne Lanz
|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Gymnastik ... Walking |

|

|
Sportliche Betätigung an der frischen Luft, gute Stimmung und Fröhlichkeit ist das Prinzip dieser Gruppe der TG. So jedenfalls sehen es die Mitglieder, die sich jeden Mittwoch um 18.00 am Hüttchen auf dem TG-Gelände treffen, um dann den grauen Alltag hinter sich zu lassen. Auf ausgesuchten Strecken geht es in einer Stunde rund um Friedberg, nach Bad Nauheim oder Ockstadt.
Leider haben sich durch die Bautätigkeiten an der B 3 A die Wege verändert, weil einige doch sehr von den Baufahrzeugen in Mitleidenschaft gezogen oder bisher benutzte Wegstrecken kurzerhand gesperrt wurden.
Während der letzten Wochen wurde überlegt, ob es nicht sinnvoll sei, zumindest während der dunklen Jahreszeit, den Startpunkt vom Hüttchen nach Bad Nauheim an den Schwimmbad-Parkplatz zu verlegen, um dann in Richtung Park zu starten.
Im zurückliegenden Jahr erbrachte die gesamte Gruppe mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Laufleistung von 4.307 km, was einer Wegstrecke von Friedberg bis kurz vor Dakar ergeben würde.
Anschaulich wurde dies bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der Gruppe im Hüttchen von Übungsleiter Werner Häuser auf einem über 5 Meter langen Papierband dargestellt. Für jeden zurückgelegten Kilometer eines Vereinsmitgliedes wurde 1 Millimeter Wegstrecke eingezeichnet.
Große Augen machte Werner Häuser, dem seine Mädels eigens für diesen Abend eine Spielzeugeisenbahn aufgebaute hatten. Als Grund wurde der in einer Übungsstunde von ihm geäußerte Ausspruch …ich träume von einer Kneipe, in der die Getränke per Zug von der Theke an die Tische gebracht werden... genannt. Eine gelungene Überraschung...
Über eine anerkennende Urkunde konnten sich Getrud Batram-Gangur für 257 km, Petra Frank für 278 und Biggi Englmaier für 280 km Laufleistung freuen.
Seit Gründung der Gruppe im Juni 2003 wurden bisher rund 18.300 km zusammengelaufen, was einer Strecke von Friedberg, durch Russland, China und Japan bis nach Neuseeland entsprechen würde – wäre da nicht der pazifische Ozean...
Nicht unerwähnt blieb im Jahresrückblick der Sonntagsausflug am 9.September 2007 nach Bad Homburg. Prominente Gäste beim Becel-Deutschland-Walk in Bad Homburg waren nicht nur Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, sondern auch eine Abordnung von 6 TG-Walkern, die sich diese Veranstaltung, quasi vor der Haustür, nicht entgehen ließen.
Insgesamt ist zu bemerkten, dass immer mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Stöcken unterwegs sind. Noch vor drei Jahren wurde über den Stockeinsatz spöttisch bemerkt: Der Einzige, der von Walking-Stöcken etwas hat, ist der Stockhersteller, aber diese Meinung hat sich in der Zwischenzeit drastisch geändert. Walken mit Stockeinsatz, wenn es richtig praktiziert wird, erbringt einen um 25 bis 30 Prozent höheren Trainingseffekt, weil zusätzlich zur Bein- und Hüftmuskulatur auch der Oberkörper im Einsatz ist.
Die oftmals in den Vordergrund gestellten Bedenken von Neueinsteigern, dass sie Schwierigkeiten mit dem Tempo der Gruppe haben könnten, können mit einem Satz zerstreut werden. Wir können uns anpassen und wenn es in der Gruppe Schnelle und Langsame gibt, dann ist das ganz normal. Auch und gerade bei Neueinsteigern wird sich der gewünschte Trainigseffekt über kurz oder lang einstellen.
Also, wer sich zum Start ins neue Jahr fest vorgenommen hat, für sich und sein Wohlbefinden etwas mehr zu tun, als nur auf der Couch zu sitzen, der ist bei dieser Freiluft-Sportart gerade richtig und herzlich willkommen.
Wie eingangs erwähnt: Wir treffen uns immer mittwochs, 18:00 vor dem »Hüttchen« in der Ockstädter Straße, unterhalb des Krankenhauses.
Werner Häuser |
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Handball |

|

|
Das alte Jahr endete für die Handballabteilung wie seit vielen Jahren mit dem Sivesterturnier, bei dem erneut um den Pokal der Fahrschule Kipp gespielt wurde. Dieser Höhepunkt des Jahres für die Handballer steht im Vordergrund dieses Berichts. Ausführlich wird dann an dieser Stelle über alle Mannschaften der Abteilung informiert werden, sobald die gegenwärtige Spielrunde beendet ist.
Man muss sich erinnern: über viele Jahre hat sich unsere 1. Männermannschaft beim traditionellen Silvesterturnier der TG als entgegenkommender Gastgeber erwiesen. Nahezu immer hat man anderen Mannschaften respektvoll den Vortritt gelassen. Aber dann die Überraschung: wurde man schon vor zwei Jahren Turniersieger, so gelang es dann im letzten Jahr, den Pokal zu verteidigen. Nach zwei Siegen in Folge besteht nun also wahrlich kein Grund, darüber zu trauern, dass es diesmal nicht geklappt hat. Beeindruckend war das Auftreten unserer Mannschaft nämlich dennoch. Nachdem die Gruppenspiele souverän gewonnen worden waren, musste man im Endspiel eine Niederlage hinnehmen. Mit dem denkbar knappsten Ergebnis, d.h. mit einem Tor Unterschied, verloren wir gegen den TV Petterweil, den Spitzenreiter der Bezirksoberliga Frankfurt.
Konnte man sich also durchaus über den sportlichen Erfolg freuen, so nicht weniger über die Resonanz, die das Turnier auch dieses Jahr wieder gefunden hat Die Wetterauer Zeitung berichtete: Erneut wurde die auf zwei Tage komprimierte Turnierform sehr gut angenommen – allein zum Endspiel kamen rund 250 Zuschauer in die Sporthalle der Friedberger Philipp-Dieffenbach-Schule. Auch die Gruppenspiele waren an beiden Spieltagen sehr gut besucht, was beim Organisationsteam der TG Friedberg für zufriedene Gesichter sorgte.
Zufrieden aber durfte auch die Fahrschule Alexander Kipp, Sponsor des Turniers, feststellen, dass sich ihr Engagement gelohnt hat. Es gab jederzeit spannende und spielerisch ansprechende Begegnungen in den Gruppen. Ohne Punktverlust zog das TG-Team nach Siegen über Pfadi Winterthur, SU Nieder Florstadt und WSV Oppershofen ins Endspiel ein. Die Petterweiler mussten in ihrer Gruppe mit einem Unentschieden gegen die SG Anspach, einem ganz knappen Sieg gegen Wettenberg und einem deutlichen Erfolg gegen die HSG Mörlen doch erheblich mehr kämpfen, um ins Endspiel zu gelangen. Hier legte die TG mit drei Toren in Folge einen Blitzstart hin, aber am Ende war Petterweil glücklicher und siegte mit 12:11 Toren.
An das siegreiche Team überreichten dann Tanja und Alexander Kipp den von Ihnen gestifteten Pokal und zudem Geldpreise für den Sieger und die Platzierten.
Wie schon immer bei den Turnieren wurde dann aber auch ausgelassen, intensiv und lange im Zelt vor der Halle gefeiert. Für die Steigerung der an sich schon guten Stimmung von Aktiven und Fans sorgte wie schon in den Jahren zuvor unser professioneller DJ Jens Heuser.
Inzwischen haben alle Mannschaften nach den Weihnachtsferien wieder das Training aufgenommen. Gespannt darf man sein, ob z.B. die männliche B-Jugend und die Damenmannschaft in ihren Klassen ihre Spitzenpositionen halten können. Es wäre schön, wenn es hier am Ende Meisterschaften zu feiern gäbe. Und die Männermannschaft? Mit nur acht Verlustpunkten hat sie die Vorrunde besser beendet, als dies erwartet wurde. Ob sie selbst noch, verstärkt durch den Rückkehrer Björn Bayer, in die Entscheidung um die Meisterschaft eingreifen kann, bleibt abzuwarten. Mit ihrer Heimstärke aber wird sie zweifellos die Meisterschaftsentscheidung mit bestimmen. Jedenfalls dürfen wir uns auf viele interessante und spannende Spiele der Jugendmannschaften, der Mannschaften der Damen und der Männer freuen – und auf viele Zuschauer, die sie unterstützen. Wer wann spielt, das ist jede Woche samstags dem Sportteil der Wetterauer Zeitung zu entnehmen; ansonsten kann man sich laufend über uns informieren über www.tgf-handball.de
Erfreulich ist, dass wir in der nächsten Spielrunde wieder zu den wenigen Vereinen gehören, die mit einer männlichen A-Jugend antreten können. Mit Sven Daxer und Heiko Rahn konnten wir ein qualifiziertes Trainergespann gewinnen, das sich im Januar den Jugendlichen in einem ersten Probetraining vorstellte. Die ersten Eindrücke lassen erwarten, dass wir eine spielstarke Mannschaft haben werden. Zu wünschen ist, dass noch Jugendliche dazu kommen, um qualitativ und quantitativ die Voraussetzungen dafür noch zu verbessern.
Zum Schluss darf ich herzlich einladen zur
Jahreshauptversammlung der Handballabteilung
Am Montag, 3. März 2008, 19.30 Uhr
Im Hüttchen, Ockstädter Straße 11
Nach Rechenschaftsberichten, Aussprache und Vorstandsentlastung folgt dann die Wahl eines neuen Vorstands als der wichtigste Punkt der Tagesordnung. Ich hoffe, dass möglichst viele Mitglieder durch Anwesenheit an diesem Abend ihre Verbundenheit mit der Handballabteilung und ihr Interesse an deren weiterer Entwicklung zum Ausdruck bringen.
Peter Schubert |

|
 Silvesterturnier 2007: Preis- und Pokalübergabe durch Tanja und Alexander Kipp an den Zweitplazierten, die TG, und an den Turniergewinner TV Petterweil
|

|

|
|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Jedermann |

|

|
Kocher-Jagst Radtour 2007
Alle Jahre wieder, alle Jahre wieder eine Jedermann-Radtour.
Planung und Durchführung Peter Geier, Finanzen Hotte und Logistik Hermann und Klaus.
An der 6 Tages Kocher - Jagsttal Tour vom Montag, den 4. Juni bis Samstag den 9. Juni beteiligten sich 13 mehr oder weniger sportlich Gestählte im Alter von 60 bis 74 Jahren.
Durch Gleisbauarbeiten bedingt, starteten wir von Jagstfeld statt von Bad Wimpfen. Der von der Dunker - Gruppe dank Hermanns Einsatz gesponserte Materialwagen stand bereits am Start. Klaus war für den mobilen Einsatz eingeteilt und brachte unser Gepäck samt Dopingmittel zu den Etappenzielen, um uns dann auf den letzten Kilometern entgegenzukommen und die letzten Steigungen und Abfahrten genau vorherzusagen.
Die erste Etappe endete am frühen Nachmittag in Niedernhall, wo wir in der Winzergenossenschaft bei geringem Abgang die Einrolletappe besprachen.
Die zweite Etappe führte uns bis Gaildorf/Unterrot mit einer zünftigen württembergischen Vesperpause in Untermünkheim -in der Nähe der höchsten Autobahnbrücke 185m-.Wenige Kilometer danach erwartete uns in Schwäbisch Hall Bruno H. zur Stadtführung, der im Übrigen der Gilde der 300 Türmer angehört, die es in Westeuropa gibt.
Zu Beginn der 1 1/2 stündigen Stadtführung, nahmen wir die Proben zu Romeo und Julia auf der 54 stufigen Freilichttreppe ab, um dann in der Michelskirche, wie die Haller ihre Kirche nennen, neben einem Orgelspiel auch noch die Geschichte des Reformators Brenz zu hören. Nach mehren Steilanstiegen und Abfahrten erreichten wir am späten Nachmittag unser Tagesziel.
Der Abend endete mit einem unerwarteten heiterem Berufe raten, das durch sechs unseren hochgeistigen Gesprächen lauschenden Landfrauen begonnen wurde. So meinten u.a. die Landfrauen zielgerichtet und selbstsicher, dass Jost ein Maschinenschlosser sei, von weiteren Berufsnennungen wird aus Datenschutzgründen hier verzichtet.
Die dritte, die Königsetappe, führte uns zuerst zur Kocherquelle bei Unterkochen an der Ostalb. Nach der Bergwertung der Kategorie 3 wechselten wir ins Jagsttal.
Der Kocher und die Jagst entspringen und münden jeweils nur ca. 5 km voneinander.
Vor einer Regenwand herfahrend erreichten wir schlagskaputt unser Tagesziel Ellwangen. Im Roten Ochsen erholten wir uns bei Gerstensaft der hauseigenen Brauerei wieder schnell.
Die vierte Etappe führte uns über Crailsheim, Mistlau nach Kirchberg wohl das schönste und natürlichste Stückchen Jagsttal, weiter nach Leofels. Hier wurden die Proben zu Burgfreilichtspielen abgenommen einschließlich Begutachtung der Bekleidungen. Weiter ging es bis Bächlingen dem etwas hügeligem Verlauf des Radweges an der Jagst entlang, um dann mit der 3,5 km Bergetappe der Kategorie 2 das Tagesziel Langenburg zu erreichen.
Langenburg ist Sitz der Fürsten zu Hohenlohe –Langeburg, ist frühere Heimatstadt von Joschka Fischer Außenminister a. D., aus Bächlingen stammt Rezzo Schlauch; man sieht nicht nur die Natur ist hier Grün.
Am Abend fand ein feuchtfröhlicher Sangeswettstreit zwischen den Jedermännern und einer gemischten Mannschaft aus Gasthofpersonal und Hausfreunden statt: Die Jedermänner gewannen klar.
Unsere fünfte Etappe ging zunächst nach Unterregenbach, wo wir uns ein Kleinod, eine Krypta aus karolingischer Zeit anschauten. Weiter ging es nach Kloster Schöntal und Jagsthausen mit einer Kurzbesichtigung der Götzburg sowie einem unvergesslichen Vortrag von Hotte über Baumrinden. Über einen Höhenrücken ging es dann nach Forchtenberg/Sindringen zu unserem Gasthof, wo einige statt duschen ein Bad im Kocher für gesünder hielten.
Die letzte und sechste Etappe verlief tälerüberschreitend durch und über Weinberge zur Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach Weinsberg eG.
Die Anstrengung und der Schweiß dieser Etappe waren aber bald vergessen, als wir nach einer Waschorgie auf dem Flur der Kellerei bei einem guten Vesperteller die Roten und Weißen von den Qualitätsstufen Q.b A bis Auslese verkosteten.
Manch einer konnte den wirklichen Abgang erst nach dem zweiten oder dritten Glas richtig erkennen, um dann festzustellen dass die Auslese vorzüglich ausgebaut, im Körper kräftig, im Aroma ausgewogen, noch ca. 5 Jahre bei gleicher Lagertemperatur gleiches Bukett haben dürfte.
Gut von der Kellerei organisiert, wurden wir an den Heilbronner Bahnhof gebracht. Selbst der Ausfall eines Zuges konnte unsere gute Laune nicht vermiesen und so kamen wir, gesund und durchtrainiert nach einer sonnigen und teilweise schweißtreibenden Radtour wohlbehalten wieder zu Hause an.
Peter und Friedhelm
|

|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Judo |

|

|
Bezirkseinzelmeisterschaft Grünberg U-14
In Grünberg fanden wieder die gemeinsamen Bezirksmeisterschaften der Jugend U-14 der Bezirke Wetterau und Frankfurt am Main statt. Diese Bezirkseinzelmeisterschaft dient als Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften. Hierzu ist es erforderlich, dass man einen der Plätze 1 – 3 erreicht. Die Zusammenlegung der Bezirke stellt schon eine verschärfte Qualifikation dar, da statt bisher die jeweils ersten vier eines Bezirkes nur noch die ersten vier beider Bezirke weiterkommen.
Von der TG Friedberg nahmen an dieser Meisterschaft Florian Seitz, Steffen Gröninger sowie Fabian Klein von der männlichen Jugend und Laura Langer als Vertreterin der weiblichen Jugend teil.
Nach zum Teil sehr anstrengenden zum Teil auch glücklichen aber auch unglücklichen Kämpfen ergaben sich am Ende folgende Platzierungen
2. Platz Laura Langer
2. Platz Florian Seitz
3. Platz Fabian Klein
5. Platz Steffen Gröninger
Dadurch hatten sich Laura Langer, Florian Seitz und Fabian Klein für die Hessischen Einzelmeisterschaften in Frankfurt-Nied qualifiziert.
Gürtelprüfung vom Dezember
Direkt vor Weihnachten war für viele unseren jungen Sportler ein Tag der Spannung angesagt. Nach der notwenigen Vorbereitungszeit konnten sie ihr erlerntes Wissen in der Gürtelprüfung zeigen.
Ebenso wie bei Wettkämpfen werden bei Gürtelprüfungen von den Judokas Konzentration, technisches Können, Einsatzbereitschaft und Körperbeherrschung abverlangt.
Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer wurden zwei Prüfungen durchgeführt.
In der ersten Prüfungsgruppe waren unsere Anfänger und fortgeschrittene Anfänger vertreten, also diejenigen, die ihren ersten „Farbgürtel“ (weiß-gelb) bzw. den zweiten „Farbgürtel“ (Gelb) erreichen wollten. Nachdem sie ihre anfängliche Nervosität abgelegt hatten konnten sie ihre Techniken, wie sie es im Training geübt hatten, den Prüfern vorführen. Am Ende der Prüfung konnten die Prüfer mit den gezeigten Leistungen der Schüler im Allgemeinen zufrieden sein. Am Ende konnten die 10 Friedberger Judokas ihre Gürtelprüfung zum weiß-gelben (8. Kyu), bzw. gelben Gürtel (7. Kyu) mit Erfolg abschließen.
Im Anschluss an die Anfängergruppe kamen dann die Fortgeschrittenen an die Reihe. Aufgrund der nun geltenden neuen Prüfungsordnung sind die Prüfungen für Gürtel ab „Gelb-Orange“ erheblich schwerer geworden. Neben den technischen Fähigkeiten wird zwischenzeitlich auch wieder das „Wettkampfelement“ in den Gürtelprüfungen verstärkt eingeführt.
Da an der Prüfung dieser Gruppe 16 Prüflinge teilnahmen, dauerte diese Prüfung dann auch fast 3 Stunden. Je weiter ein Judoka in den Gürtelgraduierungen aufsteigt, desto schwieriger und umfangreicher werden die Anforderungen.
Mit Florian Seitz (Grün), Andreas Meuser sowie Alexander Gröninger (beide Blau) waren auch drei Anwärter dabei, welche die Prüfung für die hohen Graduierung im Kyu-Bereich ablegen wollten. Anwärter auf Prüfungen für Gürtelfarben ab Grünen Gürtel müssen neben den Prüfungsfeldern Fallschule, Wurftechniken, Bodentechniken sowie Anwendungsaufgaben Stand und Boden auch noch die Prüfungsbereiche Vorkenntnisse und Kata abdecken.
Während der Bereich Vorkenntnisse durch regelmäßiges Üben und Wiederholen bei Fortgeschrittenen Judoka in Fleisch und Blut übergeht, stellen die Komplexe Stand, Boden und Kata an die Prüflinge hohe Anforderungen. Neben dem beherrschen der reinen Grundtechniken im Stand und Boden müssen diese Techniken auch anhand realistischer wettkampfbezogener Situationen demonstriert werden. Aufgrund der langen Vorbereitungszeit für diese dunklen Gürtel wird der Bereich Kata von den drei Teilnehmern in einer zweiten gesonderten Prüfung demonstriert.
Nachdem die Teilnehmer ihre jeweiligen Prüfungsaufgaben (Fallschule, Wurftechniken, Bodentechniken, Anwendungsaufgabe....) gezeigt hatten, mussten alle zum Abschluss noch einmal zum Randori (Wettkampfbezogenes Üben) antreten. Hier soll das Erlernte dann noch einmal in wettkampfbezogener Form vorgeführt werden. Am Ende bestanden alle Teilnehmer ihre Prüfung mit dem neuen Gürtel.
Die Grundlagen für den erfolgreichen Abschluss der Prüfung wurden in den Trainingsgruppen mit den Judotrainern Alexander Fleck, Thomas Leonhardt, Horst Scheer, Valentin Gangur und Bernd Wagner erarbeitet.
Zum Abschluss eine Auflistung der Erfolge unserer Jugend im Jahre 2007
Jugend U-14
Laura Langer: 1. Platz Kreiseinzelmeisterschaften, 2. Platz Bezirkseinzelmeisterschaften
Steffen Gröninger: 3. Platz Kreiseinzelmeisterschaften, 5. Platz Bezirkseinzelmeisterschaften
Sergej Kazarian: 3. Platz Kreiseinzelmeisterschaften
Fabian Klein: 1. Platz Kreiseinzelmeisterschaften, 3. Platz Bezirkseinzelmeisterschaften
Florian Seitz: 1. Platz Kreiseinzelmeisterschaften, 2. Platz Bezirkseinzelmeisterschaften, 9. Platz Hessische Einzelmeisterschaften
Rafael Steppan: 3. Platz Kreiseinzelmeisterschaften
Jugend U-17
Vanessa Seitz: 1. Platz Kreiseinzelmeisterschaften, 1. Platz Landesoffenes Sichtungsturnier
Oliver Pribilla: 1. Platz Kreiseinzelmeisterschaften
Aussichten 2008
Durch den starken Zugang von neuen Judo-Schülern haben wir im Jahre 2007 den Wettkampfbereich etwas zurückgefahren. In 2008 werden wir jedoch wieder ein stärkeres Augenmerk auf den Bereich Wettkampf legen. Daher werden wir auch zur intensiven Wettkampfvorbereitung des Öfteren – an Wochenenden – ein spezielles Wettkampftraining anbieten. Der Schwerpunkt dieses Trainings soll im Bereich Kumi-Kata (Griffkampf), wettkampftypische Standardsituationen im Stand und Boden, Verteidigungsverhalten sowie schnelle praxisnahe Kontertechniken liegen. Nähere Einzelheiten hierzu werden wir in den einzelnen Trainingsgruppen bekannt geben.
Ansprechpartner der Judo-Abteilung
Manche wisse nicht, wer welche aufgaben innerhalb der Judo-Abteilung hat. Daher nennen wir nochmal die Namen der Ansprechpartner, die weiterhelfen können.
Thomas Leonhardt, Abteilungsleiter, Tel. 06003-1038
Bernd Wagner, stellv. Abt.-Leiter und Kassenwart, 06031-3389
Horst Scheer, stellv. Abt.-Leiter, Wettkampf und Prüfungen, 06007-8692
|
 Unser Bild zeigt die Teilnehmer von links nach rechts: Katharina Stock, Saskia Mörler, Miriam Guba, Kim-Loreen Fischbach, Nima Naemi, Etienne Leonard, Michael Monalto, Kai-Lukas Schmidt, Kolja Bensch, Joshua Kalyta
|
 Hintere Reihe:Oliver Pribilla, Tobias Bayer, Sergej Kazarian, Fabian Klein, Alexander Gröninger, Andreas Meuser, Anika Claas
Vordere Reihe:Niklas Müller, Sabrina Scheer, Florian Seitz, Lina Langer, Hannah Rossberg, Rafael Steppan, Timm Thaler, Emil Surab, Steffen Gröninger
|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Handball |

|

|
Zweier-Prellball
Erneut wird es in diesem Bericht um die erfolgreichen Nachwuchsteams der TG im Zweier-Prellball gehen. Mit einer kleinen Abordnung nahmen wir am Landeskinderturnfest in Alsfeld teil. Insgesamt waren vier Mannschaften für die TG Friedberg am Start. Lars Fritzsche und Marius Wörner setzten sich dabei ohne Niederlage in der Klasse der Minis durch und wurden Turnfestsieger.
Bei den Schülerinnen konnten die Spielerinnen der TG ihre bisherigen hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Saison noch verbessern. Diesmal gelang es nämlich die ersten drei Plätze zu belegen. Dabei standen Vanessa Reuss und Vicky Moore ganz oben auf dem Siegerpodest. Auf Rang Zwei folgten Anna-Lisa Hopfgartner, Anna Jurida und Lisa Eckhard. Nadja Palki und Carolin Eckhard belegten den dritten Platz.
Neben der Teilnahme am Prellballturnier standen noch einige weiter Punkte auf dem Programm. Nach der Anreise wurde das Quartier in einem Schulgebäude bezogen. Die Nähe zum neuen Stützpunkt des HTV in Alsfeld war zwar für das Frühstück sehr angenehm, da es dort einen Speisesaal gibt und man sich so um nichts kümmern musste, bedeutete aber auch, dass man in die Stadt hinein sehr weit laufen musste. Dort besuchten wir am Freitag die Eröffnungsfeier und mussten danach auch wieder zurücklaufen. Am Samstagmorgen sollte an einer Stadtralley teilgenommen werden, aufgrund des tollen Wetters wurde die Durchführung aber allen freigestellt. Zurück im Quartier gab es eine große Wasserschlacht, bevor die Betreuer alle zwangen (O-Ton Teilnehmerinnen vorher) zu einer Turnvorführung zu gehen. Die Darbietungen der Tänzer und Akrobaten waren allerdings so sehenswert, dass hinterher alle vom Programm begeistert waren.
In der Altersklasse der Männer 30 traten Hans-Jörg Madre und Jörg Wendel für die TG an. In einem spannenden Finale mussten sie sich dem TSV Ernsthausen geschlagen geben und sind so Vizemeister der Männer 30 geworden.
Nachzutragen ist noch, dass Eberhard Wenzel und Dieter Wagner in der Altersklasse Männer 60 den dritten Platz belegt haben.
Platz 3001 Schülerinnen 11-14 j.
1 TG Friedberg A Vicky Moore, Vanessa Reuss
2 TG Friedberg C Anna Jurida, Annalisa Hopfgartner, Lisa Eckhardt
3 TG Friedberg B Carolin Eckhardt, Nadja Palki
4 TV Eschersheim A Chantale Haas, Paula Straub
5 TGSV Holzhausen A Michelle Dory, Vanessa Grätzer
6 TGSV Holzhausen B Jaqueline Dory, Annkathrin Sager
7 TV Eschersheim B Hannah Haag, Janine Kapke
3002 Schüler 11-14 j.
1 BSV Langenselbold Jannis Dickmann, Martin Bruni
2 TV Eschhofen A Jann-Torben Gräf, Moritz Kester
3 TV Eschhofen C Marcel Hausmann, Sebastian Böhm
4 TV Eschhofen D Florian Thomas, Marius Klemm
5 TV Eschhofen B Janik Sehr, Jonas Dernbach
3003 Minis Mädchen und Jungen bis 10 j.
1 TG Friedberg Lars Fritzsche, Marius Wörner
2 TV Eschhofen A René Janson, Felix Stuhlmann
3 TV Eschhofen B Colin Sehr, Kai Starkloff
4 TV Eschhofen C Jamie-Lee Pfeifer, Marius Rudolf, Philipp Böhm
Die Saison 07/08 hat für die Friedberger Prellballer mit Höhen und Tiefen begonnen. In der Landesliga der Männer starten Werner Fritzsche und Holger Schultheiss sowie Jörg Wendel und Michael Hussain für die TG. Nach einem hervorragenden ersten Spieltag belegten die Teams die Plätze fünf und sechs. Leider konnten Jörg Wendel und Michael Hussain am zweiten Spieltag verletzungsbedingt nur zwei Spiele von neun bestreiten und fielen auf den elften Rang zurück. Werner Fritzsche und Holger Schultheiss belegen weiterhin den sechsten Rang.
In der Verbandsliga starten Wolfgang Fischer und Gerhard Hess für die TG. Sie belegen nach zwei Spieltagen den siebten Rang.
In der Landesliga der Frauen belegen Sabine Madre und Jutta Fritzsche den zweiten Rang. Sabine Geissler und Angelika Jurida die im vergangenen Jahr in die Landesliga aufgestiegen sind, liegen zur Zeit auf dem achten Rang und damit knapp vor den Abstiegsplätzen. Für beide Mannschaften wird es am Finalspieltag sehr spannend werden, da einiges erreicht werden kann.
Dies gelang den Damen bei den Hessischen Vereinsmeisterschaften auch mit dem erreichen des dritten Platzes. In der Besetzung Annette Eckhardt, Jutta Fritzsche, Sabine Geißler, Heike Hawlitschek, Angelika Jurida und Sabine Madre konnte das Ergebnis des Vorjahres bestätigt werden.
Weniger erfolgreich waren hingegen die Herren der TG bei den hessischen Vereinsmeisterschaften. In der höchsten Spielklasse konnte in der Besetzung Wolfgang Fischer, Werner Fritzsche, Gerhard Hess, Michael Hussain, Martin Hawlitschek, Holger Schultheiß, Jörg Wendel nur der fünfte Platz erreicht werden. Auch hier fiel der Verletzungsbedingte Ausfall von Michael Hussain schwer ins Gewicht. Aber die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf vom TV Harheim konnten in diesem Jahr zeigen, dass die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern ein gutes Mittel ist. Da in unseren Reihen bei den Herren zur Zeit nur die erfahrenen Spieler auf Punktejagd gehen, wissen wir also woran in der Zukunft zu arbeiten ist.
In dieser Saison starten wieder zwei Mannschaften in der Klasse der weiblichen Jugend. Anna Jurida und Nadja Palki, sowie Vicky Moore und Anna-Lisa Hopfgartner belegen dabei jeweils mit einem Punktestand von 8:10 Punkten den sechsten und den siebten Rang. Die gleiche Punktzahl hat auch das Team auf Platz fünf.
Über die weiteren Altersklassen der Schülerinnen und der Männer 60 wird dann im nächsten Heft berichtet.
Zu erwähnen ist noch, dass wir am Hessischen Landesturnfest teilnehmen werden, das vom 22. bis 25. Mai 2008 in Baunatal stattfinden wird.
|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Kinderturnen |

|

|
Aus beruflichen Gründen haben sich ein paar Veränderungen im Übungsleiterteam ergeben. Aufgrund von Prüfungsvorbereitungen oder Auslandspraktika fällt der eine oder andere zeitweise aus. Um so erfreulicher ist es, dass wir Anna Geißler in dem Übungsleiterteam begrüßen dürfen. Sie macht in diesem Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der TG, der sie schon lange als aktive Sportlerin angehört.
Zeitänderung: Die Familienturnstunde Samstag morgens fängt seit April um 10.30 Uhr an und endet um 12.00 Uhr!
Nach den Sommerferien wird die Chance von vielen Kindern genutzt, die Gruppe zu wechseln, da sie einfach ein Jahr älter und weiter in der Entwicklung sind. Deshalb sind zur Zeit in den Eltern - Kind - Gruppen viele neue Gesichter zu sehen. Trotzdem sind die Eltern gefordert den Überblick zu behalten und sich nicht festzuquatschen, während die Kinder schon auf dem nächsten Gerät die Herausforderung suchen. Wir möchten auf diesen Wege noch einmal daran erinnern, dass sowohl die Eltern, als auch die Kinder keinen Schmuck tragen sollen. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu groß.
Noch ein Wort zu den Mitgliederausweisen:
Ein paar Ausweise halten dem ständigen Gebrauch leider nicht stand. Sollte ein Ausweis kaputt gehen, gebt ihn bitte an Euren Übungsleiter zurück und Ihr erhaltet in der nächsten Turnstunde einen neuen zurück.
Für alle, die noch eine neue Herausforderung für ihre Kleinen suchen, eine kurze Turnstundenbeschreibung:
Die Kleinsten, sprich die 1,5 bis 3 jährigen, kommen zusammen mit ihrer Mami oder ihrem Papi in die Eltern–Kind–Turnstunde. Dort wird als erstes nach einem Plan, zusammen mit dem Übungsleiter, ein Geräteparcours aufgebaut. Danach treffen wir uns im Anfangskreis, um uns zu begrüßen, ein Liedchen zu singen und dann ein wenig Gymnastik zu machen. Mal mit Kleingeräten wie Bälle, Tücher oder Zeitung oder auch mal ganz anders. Und dann geht’s auf die Geräte, wobei die Eltern immer neben herlaufen und ihr Kind sichern. Am Ende treffen wir uns wieder im Kreis, um uns zu verabschieden und ein Abschlusslied zu singen.
In der nächst größeren Gruppe, 3 bis 4 jährige, ist der Ablauf ähnlich. Allerdings eine entscheidende Abweichung liegt vor. Hier turnen die Kinder ohne Eltern. Deshalb sind hier auch ausreichend Übungsleiter während der Stunde für die Kinder da. Während ein Teil der Übungsleiter im Anfangskreis mit den Kindern die Anwesenheit überprüfen und die Mitgliederausweise einsammeln und spielerische Gymnastik machen, sind die übrigen Übungsleiter und Helfer damit beschäftigt einen Geräteparcours aufzubauen.
Danach geht es an die Geräte, wobei an jedem Gerät ein Übungsleiter zur Absicherung steht. Zum Ende der Stunde treffen sich wieder alle im Kreis und ein Abschlussspiel findet seine Begeisterung. Danach gibt es die Mitgliederausweise zurück und jedes Kind geht stolz in den Umkleideraum, wo der Ausweis ordentlich in die Turntasche geräumt wird, damit er in der nächsten Turnstunde dabei ist. Die Eltern gehen entweder nach Hause, in die Umkleideräume oder auf den Schulhof und holen ihre Kinder dann nach der einen Stunde wieder ab.
Die 5 bis 7 jährigen sind auch fleißig am Turnen. Allerdings finden hier in der Turnstunde auch mehr Spiele statt - auch um bei den Kindern Teamgeist zu prägen. Bevor es hier an die Geräte geht, helfen die Kinder die Geräte abzusichern, indem sie die Matten hinlegen. Natürlich sind auch diese Kinder sehr stolz einen Mitgliederausweis zu haben und ihn am Ende der Turnstunde wieder mit nach Hause zu nehmen.
Es sei noch die Familien-Turnstunde am Samstagvormittag erwähnt, die besonders von den Papis genutzt wird. Hier treffen sich alle Kinder im Alter von 1,5 bis 7 Jahre mit ihren Eltern. Da hier die ganze Turnhalle zur Verfügung steht, werden hier gerne Fangspiele und Ballspiele ausprobiert.
Für alle Großen, die sowohl an Geräten turnen wollen, und sich auch bei Spielen austoben, ist die Turnstunde "Turnspiele", montags von 18 – 19 Uhr, in der Adolf – Reichwein Halle geeignet. Da die Geräte noch von der vorherigen Gruppe aufgebaut sind, kann es sofort losgehen. Ein Spiel zum Aufwärmen, und dann geht’s an die Geräte. Allerdings mit ein paar Schwierigkeiten. So wird z.B. die Bank rückwärts hochgelaufen, über Hütchen gestiegen, am Ende der Bank ein Purzelbaum gemacht oder ein Rad bzw. Handstand gemacht.
Für das Übungsleiterteam (Sabine und Hans–Jörg Madre)
|
|

|

|

|

|

|
Heft I/2008 ... Wandern |

|

|
Auf Tour durchs Naheland...
...ging es mit 22 Wanderern vom 8. bis 10. Oktober 2007. Am Montag fuhren wir mit den Pkws nach Bad Kreuznach, wo wir gleich nach der Ankunft zur 1. Wanderung starteten. Die Mehrzahl der Wanderer machten sich auf den Weg zum Rheingrafenstein, der stets ansteigend tolle Ausblicke in das sonnenbeschienene Nahetal bot. Nach Besichtigung der Ruine Rheingrafenstein ging es nun bergab an die Nahe. Von dort setzten wir mit einer Zugseilfähre über die Nahe direkt zum Kurpark von Bad Münster. In gemütlicher Gangart liefen wir durch den Kurpark zu dem Salinental von Bad Kreuznach. Hier trafen wir nun die restlichen Teilnehmer, die von einem Rundgang an der Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster dazu kamen. Nach einer gemeinsamen Schlussrast in einem Cafe´ fuhren wir zu unserem Übernachtungsort Traisen.
Im Weingut Beisiegel und im Gasthaus Zur Rotenfelsstube wurden nun die gastlichen Zimmer eingenommen. Danach kamen wir zum Abendessen in die Rotenfelsstube, wo uns der Wirt, trotz seines Ruhetages, mit vorzüglichen und preiswerten Speisen und Weinen bediente.
Am nächsten Morgen, nach dem ausgiebigen Frühstück vom Buffet, wurde die Burg Ebernburg besichtigt, einst Stammsitz des Reichsritters Franz von Sickingen, heute evang. Familienferien-und Bildungsstätte.
Danach traten wir die 2. Wanderung an, die uns zur Burgruine Altenbaumburg führte. Hier machten wir Rast und konnten dann bei schönstem Wanderwetter durch die Wälder des Alsenztales zum Ort Ebernburg zurücklaufen.
Durch eine unvorhergesehene Umleitung gelangten wir zur Ruine Montfort, eine ehemalige Raubritterburg, und konnten hier noch die wärmende Spätnachmittagssonne genießen.
Zum gemeinsamen Abendessen trafen wir uns wieder in der Rotenfelsstube und gingen danach zum Weingut Beisiegel.
Hier konnten wir in dem neu gestalteten Gewölbekeller die vorzüglichen Naheweine probieren und dabei in fröhlicher Stimmung mit Gesang einen tollen Abend erleben.
Nun war es schon Mittwoch, unser letzter Tag an der Nahe. Mit den Pkws fuhren wir auf den Rotenfels, die höchste Felswand Deutschlands nördlich der Alpen.
Die Steilwand aus vulkanischem Porphyrfelsen ist etwas für wagemutige Kletterer, aber auch ein Naturschutzgebiet mit einer mediterranen Pflanzenwelt. Bei einem Rundgang konnten wir von der Bastei die Steilwand mit über 200 Höhenmetern bestaunen.
Anschließend fuhren wir nach Bad Kreuznach, wo die Fußgängerzone und die Altstadt mit den Brückenhäusern über die Nahe zum Verweilen einlud.
Mit einem Gang durch den Kurpark beschlossen wir dann unseren Aufenthalt an der Nahe. Mit Erinnerungen an die 3 schönen Tage fuhren wir heimwärts.
|
|

|

|

|

|
|
|